| 1. Kongreßtag - Programm |
| 8:00 |
Anmeldung und Ausgabe der Kongreßunterlagen im AWD-Dome Bremen. Einlaß in die Kongreßhalle. |
| 10:30 |
Eröffnung und Begrüßung
Bernhard Sackarendt, stellvertretender Vorsitzender der BAG:WfbM
Willkommen in der Freien Hansestadt Bremen
Jens Böhrnsen, Präsident des Senats
Grußwort der Europäischen Kommission
Jan Jařab, Mitglied des Kabinetts von EU-Kommissar Vladimír pidla
Grußwort des Europäischen Verbandes der Dienstleistungsanbieter für Menschen mit Behinderungen
Franz Wolfmayr, Präsidiumsmitglied der EASPD
Grußwort der Bundesvereinigung der Werkstatträte
Andreas Bollmer, Vorsitzender BVWR
Grußwort des Deutschen Behindertenrates
Walter Hirrlinger, Vorsitzender des Sprecherrates
|
| 11:45 |
Perspektive:Mensch Zukunft · Chance · Arbeitswelt
Günter Mosen, Vorsitzender der BAG:WfbM |
| 12:30 |
Mittagspause |
| 14:00 |
Ethik - Erfolgsfaktor für unternehmerisches Handeln
Prof. Dr. Norbert Walter, Chefvolkswirt der Deutsche Bank Gruppe |
| 15:00 |
Unternimm die Zukunft. Das bedingungslose Grundeinkommen
Prof. Götz Werner, Vorsitzender der Geschäftsführung der dm-drogerie markt |
| 16:45 |
Verantwortung zeigen - Beschäftigung gestalten Teilhabe sichern
Olaf Scholz, Bundesminister für Arbeit und Soziales |
| 17:30 |
Ende des ersten Kongreßtages
Der Abend steht den Teilnehmern zur freien Verfügung. Die schönen Seiten der Hansestadt Bremen selbst kennenlernen. |
| 2. Kongreßtag - Arbeitsgruppenarbeit in sechs Themenfeldern |
| AG 1 |
Agentur für alle Teilhabe und Beschäftigung für differenzierte Personengruppen
Ort: Universität Bremen |
| ab 9:00 |
Arbeitsgruppen
Günter Mosen, Vorsitzende der BAG:WfbM
Die Arbeitsverhältnisse in Deutschland unterliegen einem grundsätzlichen Wandel. Das sogenannte Normalarbeitsverhältnis gibt es nicht mehr.
Immer mehr Menschen arbeiten in Teilzeit, Patch-Work oder öffentlich geförderten Beschäftigungsverhältnissen. Besonders Jugendliche ohne berufliche
Qualifikation, ältere Arbeitssuchende und Menschen mit besonderem Unterstützungsbedarf sind auf individuell abgestimmte Förderstrategien angewiesen.
Durch die Bündelung der einzelnen Förderinstrumente zu einem umfassenden Konzept, können Werkstätten als zentraler Kooperationspartner hervortreten.
Die Referenten des Themenbereiches greifen den fachpolitischen Diskurs auf Bundesebene auf und entwickeln ihn weiter. Erörtert werden Eckpunkte für einen
differenzierten Beschäftigungsmarkt. Welchen sinnvollen Beitrag können Werkstätten künftig für bestimmte Zielgruppen erbringen? Experten aus Wissenschaft
und Praxis richten den Blick auf politische Rahmenbedingungen und konzeptionelle Erfordernisse.
|
| AG 2 |
Berufliche Bildung und Qualität der pädagogischen Förderung
Ort: Universität Bremen |
| ab 9:00 |
Arbeitsgruppen
Annelie Lohs, stellv. Vorsitzende der BAG:WfbM
Die pädagogische Arbeit in der Werkstatt bewährt sich seit Jahrzehnten. Doch der Ruf nach Transparenz der berufsfördernden Angebote wächst.
Diese soll auch durch Bildungsstandards erreicht werden. Doch ist die Vereinheitlichung angesichts der Heterogenität der Personengruppen überhaupt
sinnvoll? Wie soll die Qualität pädagogischer Arbeit gemessen werden? Läßt sich Individualität und Bedarfsorientierung durch Standards erreichen?
Ist die berufliche Qualifizierung in der Werkstatt quantiizierbar?
In diesem Themenfeld diskutieren Bildungsexperten, welche Entwicklungen notwendig
sind, um die Qualität von personenzentrierten Teilhabeleistungen zu steigern. Ein besonderes Augenmerk gilt der Qualifizierung der Fachkräfte
zur Arbeits- und Berufsförderung. Weitere Arbeitsgruppen werden auch die Unterstützungsleistungen für älter werdende Menschen in den Werkstätten
erörtern.
|
| AG 3 |
Zukunft der wirtschaftlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen
Ort: Universität Bremen |
| ab 9:00 |
Arbeitsgruppen
Bernhard Sackarendt, stellv. Vorsitzender der BAG:WfbM
Im Mittelpunkt dieses Themenfeldes stehen individuelle Wege ins Arbeitsleben für Werkstattbeschäftigte. In den letzten zehn Jahren sind
bundesweit mehr als 40 Modellprojekte durchgeführt worden, um angepaßte Beschäftigungsverhältnisse zu erproben. Virtuelle Werkstatt,
Außenarbeitsplatz, Budget für Arbeit oder Betriebsintegrierte Arbeit sind nur einige Beispiele der Vielfalt rund um Werkstattarbeitsplätze.
Doch wie deiniert sich der richtige Arbeitsplatz mit Blick auf Behinderung, Bedarf und Bedürfnis?
Welche Hemmnisse bergen diese Beschäftigungsformen? Was kann das Persönliche Budget leisten, um die Beschäftigungsformen in der
Werkstatt zu flexibilisieren? Ist das Arbeitgebermodell für Werkstattbeschäftigte durchsetzbar? Welche Änderungen ergeben sich für
die Arbeits- und Personalplanung der Werkstatt? Welche Auswirkung hat der Paradigmenwechsel auf das Leistungs- und Steuerrecht?
|
| AG 4 |
Non-Profit-Marketing und Öffentlichkeitsarbeit
Ort: Universität Bremen |
| ab 9:00 |
Arbeitsgruppen
Wilfried Hautop, Vorsitzender der LAG WfbM Bremen
Moderne Marketingkonzepte zielen bewußt auf Imagepflege und langfristig positive Effekte. Soziale Einrichtungen sind auf öffentliche Mittel und daher
auf ein positives Bild angewiesen. Doch wie bewirbt man das Gemeinwohl? Welche Strategien fördern den Verkauf von gemeinnützigen Dienstleistungen?
Wie werden Sponsoring und professionelle Spendenwerbung durchgeführt? Medienprofis und Kommunikationswissenschaftler diskutieren über neue Netzwerke
für Werkstätten und ihre Leistungen.
|
| AG 5 |
Werkstatträte:Tag 2008
Ort: Congress Centrum Bremen |
| ab 9:00 |
Arbeitsgruppen
Bernd Conrad, stellv. Vorsitzender der BAG:WfbM
Wir gestalten mit! Ein qualifizierter Werkstattrat ist ein starker Partner. Die Beschäftigten und ihre Vertretungen besprechen, wie Mitwirkung
in der Werkstatt möglich wird. Auf gleicher Augenhöhe mit der Werkstattleitung wie geht das? Was sollte eine Vertrauensperson für den
Werkstattrat tun? Wie wollen Werkstattbeschäftigte in Zukunft arbeiten? Werkstatträte diskutieren als Experten in eigener Sache.
|
| AG 6 |
Europa:Tag 2008
Ort: Auswandererhaus Bremerhaven |
| 8:30 |
Transfer nach Bremerhaven zum Tagungsort. Abfahrt am Hauptbahnhof Bremen. |
| 9:30 |
Eröffnung und Begrüßung
Ralf Hagemeier, stellvertretender Vorsitzender der BAG:WfbM
In der Europäischen Union leben 45 Millionen Menschen mit Behinderungen. Die meisten von ihnen sind ohne Beschäftigung. Die Arbeitslosigkeit
benachteiligter Personen zu bekämpfen, ist ein Hauptanliegen der EU. Das Themenfeld stellt die Beschäftigungsmodelle in Europa vor. Welche Länder
haben den Werkstätten vergleichbare Einrichtungen? Ist Teilhabe am Arbeitsleben abhängig von Art und Schwere der Behinderung? Fachleute aus der
Europäischen Kommission sowie Experten aus zehn europäischen Nachbarstaaten geben Einblicke in Mögliches und Machbares. Die Arbeitsgruppen
behandeln aktuelle sozial- und arbeitsmarktpolitische Themen.
|
| 16:30 |
Rückfahrt nach Bremen |
| 18:30 |
Abendbuffet im Festzelt Bürgerweide, anschließend Tanz bis in den späten Abend.
Squeeze Die Band des Nordens sorgt für Stimmung |
| 18:30 |
Abendbuffet, anschließend Stadtmusikantenabend im Congress Centrum Bremen
Wer braucht Humor. Pago Balke bietet Texte und Musik von Georg Kreissler, Georg Paulmichl u. a. dar |
| 3. Kongreßtag - Programm |
| 9:45 |
Beginn dritter Kongreßtag |
| 10:00 |
Mensch zwischen Würde und (Rechts-) Anspruch
Prof. Dr. Dr. Paul Kirchhof, Bundesverfassungsrichter a. D., Direktor des Instituts für Finanz- und Steuerrecht, Heidelberg
Hand in Hand den sozialen Fortschritt in Europa gestalten
Mechtild Rothe, Vize-Präsidentin des Europäischen Parlaments
Beschäftigung mit System der Soziale Arbeitsmarkt
Günter Mosen, Vorsitzender der BAG:WfbM
|
| 12:30 |
Musikalischer Ausklang des Werkstätten:Tages 2008 in Bremen |