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Werkstätten:Tag 2008 Nuernberg, Messe Nuernberg
Bremen 24. - 29.9.2008 Perspektive Mensch. Zukunft.Chance.Arbeitswelt
Tagungsprogramm Werkstätten:Tag 25.09.2008
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AG 1:01 Universität Bremen 14:30 - 16:00 HS 2010
Perspektive Mensch - Eine Betrachtung aus psychologischer Sicht

Prof. Dr. Konrad Bundschuh
Pfeil Die Bemühungen um die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen sind erfolgreich, wenn das „Phantom Behinderung“ verstanden wird. Es gilt, eine Vielzahl von Aspekten in die Bewertung darüber einzubeziehen, was „behindert“ erscheint. Es erfolgt eine erstaunliche Perspektiverweiterung.
Kurzvita
Pfeil Der Referent ist Professor für Pädagogik für Menschen mit Verhaltensauffälligkeiten und für Menschen mit geistiger Behinderung an der Universität München. Prof. Dr. Bundschuh verfügt über langjährige Praxis in Sonderschulen und ist seit 1974 als Hochschullehrer tätig. Er ist Verfasser zahlreicher Fachpublikationen. Vor allem seine Bücher zur Förderdiagnostik zählen seit vielen Jahren zur Standardliteratur in der Sonderpädagogik.

AG 1:02 Universität Bremen 11:00 - 12:30 SFG 0140
Berufiche Qualifzierung bei Jugendlichen mit Lernschwierigkeiten

N.N.
Pfeil Die berufiche Qualifzierung von Jugendlichen mit Lernschwierigkeiten unterliegt bestimmten inhaltlichen Anforderungen. In der Arbeitsgruppe sollen diese aufgezeigt und die speziellen Handlungsanforderungen an die pädagogische Begleitung erörtert werden. Das Referat richtet sich vor allem an Mitarbeiter|innen aus den Begleitenden Diensten sowie an Fachkräfte zur Arbeits- und Berufsförderung.
Kurzvita
Pfeil Der angekündigte Referent kann leider nicht am Werkstätten:Tag 2008 teilnehmen. Die Veranstalter sind bemüht, den Vortrag mit gleicher Thematik und neuem Referenten durchzuführen. Zum jetzigen Zeitpunkt steht die Vertretung jedoch noch nicht fest. Bitte beachten Sie die Aushänge im AWD-Dome und in der Universität Bremen.

AG 1:03 Universität Bremen 14:30 - 16:00 SFG 2040
Professionalisierung der beruflichen Teilhabe für Menschen mit schwerer geistiger Behinderung und Verhaltensauffälligkeiten

N.N.
Pfeil Die berufliche Teilhabe von Menschen mit sogenannter schwerer und mehrfacher Behinderung ist das grundlegende Kennzeichen der deutschen Werkstätten. Die Teilhabe ist zugleich eine der größten Herausforderungen für die Zukunft der Werkstatt. Sie wird diesem Bevölkerungsteil zusehends erschwert. Werkstattarbeit muß weiter qualifiziert werden, um das Recht auf berufliche Teilhabe dieses Personkreises zu sichern.
Kurzvita
Pfeil Der angekündigte Referent kann leider nicht am Werkstätten:Tag 2008 teilnehmen. Die Veranstalter sind bemüht, den Vortrag mit gleicher Thematik und neuem Referenten durchzuführen. Zum jetzigen Zeitpunkt steht die Vertretung jedoch noch nicht fest. Bitte beachten Sie die Aushänge im AWD-Dome und in der Universität Bremen.
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AG 1:04 Universität Bremen 11:00 - 12:30 SFG 0150
Unterstützte Beschäftigung - Chancen und Perspektiven

Jörg Bungart
Pfeil Unterstützte Beschäftigung ist ein wertegeleiteter, methodischer Ansatz im Bereich der beruflichen Rehabilitation und Integration. Diese innovative ambulante Form der beruflichen Eingliederung umfaßt alle Hilfen, die für Menschen mit Behinderungen erforderlich sein können, um erfolgreich in einem Betrieb des allgemeinen Arbeitsmarktes zu arbeiten. Ziel ist es, Wahlmöglichkeiten, Selbstbestimmung und eine umfassende gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Behinderungen zu sichern.
Kurzvita
Pfeil Jörg Bungart ist Geschäftsführer der Bundesarbeitsgemeinschaft Unterstützte Beschäftigung (BAG UB).

Referent und Vortragsthema haben sich geändert. Teilnehmer, die sich für die alte AG 1:04 angemeldet haben, nehmen an der inhaltsgleichen AG 1:02 teil.

AG 1:05 Universität Bremen 14:30 - 16:00 SFG 1030
Die Zukunft der Werkstatt für behinderte Menschen

Klaus Lachwitz
Pfeil Die Qualität der beruflichen Teilhabe behinderter Menschen am Arbeitsleben steht in der aktuellen politischen Diskussion im Mittelpunkt. Es herrscht die Auffassung, behinderte Menschen hätten kaum Chancen, aus der Werkstatt auf andere Arbeitsplätze zu wechseln. Die Vorschläge über die Zukunft der Werkstatt gehen z. T. weit auseinander. Die Arbeitsgruppe wagt einen Ausblick in die Zukunft.
Kurzvita
Pfeil Der Referent ist Justiziar und stellvertretender Geschäftsführer der Bundesvereinigung Lebenshilfe e. V. in Marburg. Klaus Lachwitz ist Verfasser zahlreicher Fachpublikationen u. a. im Rechtsdienst der Lebenshilfe. Sein Kommentar zum Sozialgesetzbuch zählt zu den Standardwerken.

AG 1:06-1 Universität Bremen 09:00 - 10:30 SFG 2060
Formen der Beschäftigung innerhalb und außerhalb der Werkstatt für behinderte Menschen

Wolfgang Röder
Pfeil Der Übergang von Menschen mit Behinderung aus Werkstätten auf den allgemeinen Arbeitsmarkt ist ein sozialpolitisches Thema, das seitens der zuständigen Leistungsträger immer deutlicher an Gewicht gewinnt. Besonders die Frage nach Alternativen wird immer häufiger gestellt. Schon heute ist klar: Es darf nicht nur eines geben. Wie kann ein Träger sich auf die Zukunft der Vielfalt vorbereiten? Die Arbeitsgruppe erörtert die Prozesse dieses Übergangs.
Kurzvita
Pfeil Der Referent ist Geschäftsführer von zwei gewerblichen Integrationsfirmen und zugleich Fachleiter für das Arbeitsgebiet Projektentwicklung und Integration des Bereichs Arbeit und Integration der Stiftung Haus Lindenhof in Schwäbisch Gmünd.
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AG 1:06-2 Universität Bremen 11:00 - 12:30 SFG 2060
Formen der Beschäftigung innerhalb und außerhalb der Werkstatt für behinderte Menschen

Wolfgang Röder
Pfeil Der Übergang von Menschen mit Behinderung aus Werkstätten auf den allgemeinen Arbeitsmarkt ist ein sozialpolitisches Thema, das seitens der zuständigen Leistungsträger immer deutlicher an Gewicht gewinnt. Besonders die Frage nach Alternativen wird immer häufiger gestellt. Schon heute ist klar: Es darf nicht nur eines geben. Wie kann ein Träger sich auf die Zukunft der Vielfalt vorbereiten? Die Arbeitsgruppe erörtert die Prozesse dieses Übergangs.
Kurzvita
Pfeil Der Referent ist Geschäftsführer von zwei gewerblichen Integrationsfirmen und zugleich Fachleiter für das Arbeitsgebiet Projektentwicklung und Integration des Bereichs Arbeit und Integration der Stiftung Haus Lindenhof in Schwäbisch Gmünd.
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AG 1:07 Universität Bremen 14:30 - 16:00 SFG 0150
Inklusion - Eine Herausforderung in der beruflichen Teilhabe von Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit geistiger Behinderung?

Prof. Dr. Saskia Schuppener
Pfeil In der Fachdiskussion wird regelmäßig über den Begriff der Inklusion im Gegensatz zur Integration gestritten. Aktuell erfolgt diese Debatte bei der Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte behinderter Menschen. Welche Bedingungen im Kontext der Inklusion für Menschen mit Lernschwierigkeiten gelten, soll in dieser Arbeitsgruppe grundlegend thematisiert werden.
Kurzvita
Pfeil Die Referentin ist Professorin für Pädagogik für Menschen mit geistiger Behinderung an der Universität Leipzig. Prof. Dr. Schuppener richtet ihre Arbeitsschwerpunkte u. a. auf die Themen „Berufliche Integration“, „Verhaltensauffälligkeiten bei geistiger Behinderung“ sowie „Stigmatisierung und Entstigmatisierung“. Sie ist Autorin zahlreicher Fachpublikationen, u. a. „Selbstkonzept und Kreativität von Menschen mit geistiger Behinderung“.

AG 1:08 Universität Bremen 09:00 - 10:30 SFG 0150
Lebensqualität - (k)ein „Maß“ für Beschäftigung und berufliche Teilhabe zwischen Werkstätten und allgemeinem Arbeitsmarkt?

Prof. Dr. Erhard Fischer
Pfeil Im Zusammenhang mit Leitideen wie Integration, Inklusion, Selbstbestimmung oder Empowerment wird in der beruflichen Teilhabe die Werkstatt immer stärker in Frage gestellt. Gleichzeitig wird eine „unterstützte“ Beschäftigung auf dem freien Arbeitsmarkt immer stärker gefordert. Ist dies auch im Interesse der Menschen mit einem hohen Hilfebedarf? Kann bei der (Aus-)Wahl eines bedarfsgerechten Arbeitsortes die Frage nach „Lebensqualität“ eine Orientierung bieten?
Kurzvita
Pfeil Der Referent ist Professor für Geistigbehindertenpädagogik an der Universität Würzburg. Praxiserfahrung sammelte er während seiner langjährigen Tätigkeit an der Schule für Geistigbehinderte. Prof. Dr. Fischer ist Autor zahlreicher Fachpublikationen zur Lernförderung von Jugendlichen mit geistiger Behinderung sowie zur Wahrnehmungsförderung von Menschen mit schweren und mehrfachen Behinderungen.
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AG 1:09 Universität Bremen 09:00 - 10:30 SFG 1020
Menschen mit Asperger-Autismus in der WfbM

Stefan Teich
Pfeil Menschen mit Asperger-Autismus sind bislang noch keine „echte“ Zielgruppe für die Werkstätten. Nimmt man das generelle Recht auf berufliche Bildung und Förderung ernst, dürfen diese Personen nicht ausgeschlossen bleiben. Die Arbeitsgruppe diskutiert die Rahmenbedingungen, unter denen die Teilhabe am Arbeitsleben für diesen Personenkreis möglich wird.
Kurzvita
Pfeil Der Referent ist Diplom-Sozialpädagoge. Er hat langjährige praktische Arbeit mit Menschen mit Autismus in Wohnheimen, Tagesstätten und Werkstätten geleistet. Zur Zeit ist er Mitarbeiter im Fachbereich Autismus des Sozialwerks St. Georg. Dort ist er für die Beratung von Werkstatt und Wohnheim für Menschen mit Autismus sowie den sozialen Dienst der Werkstatt für Menschen mit Autismus (WMA) zuständig.

AG 1:10 Universität Bremen 11:00 - 12:30 HS 2010
Inklusion - Eine Herausforderung für Werkstätten für behinderte Menschen

Prof. Dr. Georg Theunissen
Pfeil Inklusion ist ein Gesamtkonzept zur Unterstützung behinderter Menschen in der Gesellschaft. Die Forderung nach Inklusion ist deshalb spannend, weil die Werkstätten sich noch immer der Kritik ausgesetzt sehen, Sondereinrichtungen zu sein. Was sind die Alternativen?
Kurzvita
Pfeil Der Referent ist Professor für Rehabilitationspädagogik an der Universität Halle. Prof. Dr. Theunissen ist der bekannteste Vertreter der Empowerment-Bewegung und Autor zahlreicher Fachpublikationen und Standardwerke in der Arbeit mit geistig behinderten Menschen.
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AG 1:11 Universität Bremen 14:30 - 16:00 SFG 1040
Unterstützte Kommunikation - Berufliche Förderung für alle

PD Dr. Susanne Wachsmuth
Pfeil Unterstützte Kommunikation wird häufig als Ausweg aus der Sprachlosigkeit gesehen. Als Methode steckt in der Unterstützen Kommunikation (UK) jedoch eine überraschende Vielfalt. Die Arbeitsgruppe führt in die Grundlagen ein und zeigt an ausgewählten Beispielen, wie Werkstattarbeit durch UK für weitere Menschen erreichbar wird.
Kurzvita
Pfeil Die Referentin ist Dozentin für Geistigbehindertenpädagogik an der Universität Gießen mit Vertretungprofessur in Flensburg und Kiel. PD Dr. Wachsmuth war mehrere Jahre als Sprachheilpädagogin tätig und ist Autorin zahlreicher Fachpublikationen zum Thema der Unterstützten Kommunikation.

AG 1:12 Universität Bremen 14:30 - 16:00 SFG 0140
Veränderungen der Personenkreise in WfbM - Ein strittiges Thema. Entwicklung, Diskussionsstand, Herausforderungen

PD Dr. Ernst Wüllenweber
Pfeil In WfbM finden seit einigen Jahren immer mehr junge Erwachsene Aufnahme, die als lernbehindert und als sozial benachteiligt bezeichnet werden. Dieser Umstand wird strittig diskutiert. Die Aufnahmeverfahren gestalten sich in vielen Fällen langwierig und konfliktreich. Die Werkstätten sind mit teilweise völlig neuen Herausforderungen konfrontiert, zugleich werden aber auch Chancen gesehen. Im Vortrag soll der Diskussionsstand aufbereitet und die Entwicklung (auch statistisch) aufgezeigt werden.
Kurzvita
Pfeil Der Referent verfügt über eine langjährige Berufspraxis in verschiedenen Funktionen in der Eingliederungshilfe. Er war Dozent an mehreren Hochschulen und Universitäten und ist heute als freiberuflicher Dozent (u. a. zu den Themen Krisenintervention, Verhaltensauffälligkeiten, Kommunikation und Gesprächsführung) und als Forscher (u. a. im Bereich Werkstätten) tätig. Autor mehrerer Buchveröffentlichungen.

AG 2:01 Universität Bremen 09:00 - 10:30 GW2 B2890
Lernort Werkstatt

Prof. Dr. Horst Biermann
Pfeil Lernen, Lehren und Qualifizieren sind Schlüsselbegriffe der beruflichen Rehabilitation in der Werkstatt. Daß dies nicht nur ein Thema des Berufsbildungsbereichs ist, sondern Qualifizierung in allen Bereichen der Werkstatt stattfindet, macht dieser Vortrag mit anschließendem Austausch zum Thema. Dabei wird der Blick auch und insbesondere auf die Frage gelenkt, welche Fähigkeiten, Methoden und Kenntnisse der angestellte Mitarbeiter benötigt, um in diesem Bereich qualifizierend tätig sein zu können.
Kurzvita
Pfeil Der Referent ist Professor für Berufspädagogik und berufliche Rehabilitation an der Universität Dortmund. Prof. Dr. Horst Biermann zählt zu den führenden Experten in der Rehabilitationswissenschaft. Er ist Autor und Herausgeber zahlreicher Publikationen, die in Fachkreisen als Standardwerke gelten. Zuletzt erschien von ihm „Pädagogik der beruflichen Rehabilitation“, eine grundsätzliche Einführung in die Thematik unter Beachtung aktueller Fragen.
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AG 2:02 Universität Bremen 09:00 - 10:30 SFG 2030
Berufliche Qualifizierung in der Werkstatt – Qualität der beruflichen Bildung aus Sicht der Beschäftigten

Gudrun Clauß
Pfeil Die pädagogische Arbeit hat sich bewährt. Doch der Ruf nach Transparenz der berufsfördernden Angebote wächst. Diese soll auch durch Bildungsstandards erreicht werden. Hieraus ergeben sich Fragen:

Ist die Vereinheitlichung angesichts der Heterogenität der Personengruppen sinnvoll? Können Individualität und Bedarfsorientierung durch Standards erreicht werden? Ist die berufliche Qualifizierung in der Werkstatt quantifizierbar? Wie kann die Blickrichtung der Beschäftigten mit den ureigensten Kundeninteressen für bestimmte Berufsbilder vereinbart werden? Wird die Werkstatt zum klassischen Bildungsanbieter im Bereich der beruflichen Bildung? Was sagen die Beschäftigten? Der Vortrag stellt Realitäten und Handlungsmuster vor.
Kurzvita
Pfeil Dipl.-Psychologin Gudrun Clauß ist Auditorin der DQS im Gesundheits- und Bildungswesen, Assessorin der European Foundation for Quality Management (EFQM) und Gutachterin im Ludwig-Erhard-Preis Deutschland. Sie ist Trainerin und Prüferin der Deutschen Gesellschaft für Qualität (DGQ).
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AG 2:03 Universität Bremen 11:00 - 12:30 GW2 B1410
Ambulantisierung - gleiches Recht für alle?

Prof. Dr. Dr. Klaus Dörner
Pfeil Kaum ein Begriff polarisiert in der aktuellen Diskussion der Eingliederungshilfe wie das Thema „Ambulantisierung“. Dabei steht weniger der fachliche Aspekt im Vordergrund, sondern zumeist der fiskalische. Ambulante Angebote werden zunehmend auch im Bereich der Teilhabe am Arbeitsleben als Sparkonzept verstanden. Damit dies gelingt, wird der Personenkreis handverlesen. Menschen mit erheblichen und schweren Einschränkungen bleiben außen vor. Daß De-Institutionalisierung und Individualisierung dabei diesen Personenkreis keineswegs außer acht lassen dürfen, wird der Referent in diesem Vortrag darstellen.
Kurzvita
Pfeil Prof. Dr. Dr. Klaus Dörner war bis 1996 Leitender Arzt des Psychiatrischen Krankenhauses Gütersloh. Er ist einer der profiliertesten Vertreter der deutschen Sozialpsychiatrie.

AG 2:04 Universität Bremen 09:00 - 10:30 GW2 B1410
Die Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) als Grundlage der Teilhabe am Arbeitsleben

Prof. Dr. Gerd Grampp
Pfeil Die ICF kann als interdisziplinäre Grundlage der Rehabilitation auch für den Bereich der Teilhabe am Arbeitsleben genutzt werden. Es erscheint sinnvoll, das Klassifikationssystem zu einem Instrument für die Bedarfsfeststellung, die Maßnahmeplanung und -auswertung weiterzuentwickeln. Erste Erfahrungen aus der beruflichen Rehabilitation existieren bereits. Diese werden, ebenso wie die weiteren Entwicklungen, umfassend dargestellt.
Kurzvita
Pfeil Der Referent war Professor an der Fachhochschule Jena, Fachbereich Sozialwesen. Prof. Dr. Grampp ist Inhaber der Agentur für Forschung, Entwicklung, Beratung und Schulung in der Rehabilitation und ausgewiesener Kenner der Werkstätten für behinderte Menschen. Er war als Berater im Forschungsprojekt „aktionbildung“ tätig.
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AG 2:05 Universität Bremen 14:30 - 16:00 GW2 B2880
Nicht-produktiv aber wert-voll: Zur Qualität der Betreuungsleistungen in Werkstätten

Prof. Dr. Heinrich Greving
Pfeil In diesem Vortrag - mit anschließender Diskussion - werden zuerst grundlegende Dimensionen zur Qualität pädagogischer Dienst- und Betreuungsleistungen erläutert. Diese werden in den Kontext eines weiterführenden Verständnisses zur Arbeit bzw. zur Tätigkeit und zur Tätigkeitstheorie gestellt und mit Erfahrungen aus diesem Handlungsfeld verbunden. Das Spannungsfeld zwischen produktions- und beziehungsorientierten Tätigkeiten in Werkstätten wird somit skizziert und im Hinblick auf mögliche konzeptionelle Vorgehensweisen und Veränderungen diskutiert.
Kurzvita
Pfeil Der Referent ist Professor für Allgemeine und Spezielle Heilpädagogik an der Katholischen Fachhochschule Nordrhein- Westfalen. Prof. Dr. Greving ist Autor und Herausgeber zahlreicher Fachpublikationen. Derzeit überarbeitet er eine mehrbändige Ausgabe zu Grundlagen der Sonderpädagogik.

AG 2:06 Universität Bremen 11:00 - 12:30 GW2 B1700
Die Werkstatt der Zukunft und das Recht auf Teilhabe am Arbeitsleben für alle

Werner Heer
Pfeil Eine auf ihre Möglichkeiten hin gestaltete Teilhabe am Arbeitsleben für Menschen mit schweren und schwersten Behinderungen gibt es in dieser Form nur in Deutschland. Sie berücksichtigt die Aspekte von Ebenbürtigkeit und Einbeziehung in eine Gemeinschaft der Werktätigen. Produktive Tätigkeit ist also das vielfach gesuchte Alleinstellungsmerkmal der Werkstätten. Dabei scheinen einige Werkstätten dieses zur Zeit noch weitgehend konkurrenzlose „Geschäftsfeld“ noch nicht wahrgenommen zu haben. Der Referent wird die Wichtigkeit dieses Handlungsfeldes aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchten.
Kurzvita
Pfeil Werner Heer war langjähriger Leiter der Werkstätten Haus Hall, Gescher, und Delegierter in der LAG der Werkstätten in Nordrhein-Westfalen. Ehrenamtlich engagiert er sich für die Werkstatträte der Caritas-Werkstätten in NRW und für den Aufbau von Hilfestrukturen für Menschen mit Behinderung in Rußland.
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AG 2:07 Universität Bremen 09:00 - 10:30 GW2 B1170
Qualifizierte Fachkräfte als maßgeblicher Baustein zur Zielerreichung der Werkstätten in Gegenwart und Zukunft

Thomas Hofmann
Pfeil In diesem Vortrag sollen Ziel und Verständnis der Werkstätten aus der Sicht der Fachkraft zur Arbeits- und Berufsförderung beleuchtet werden. Ist die Werkstatt ein Dienstleistungsbetrieb zur Teilhabe von Menschen mit Behinderungen am Arbeitsleben oder ein Produktionsbetrieb mit sonderpädagogischer Begleitung?

Dabei bedeutet die veränderte Blickrichtung hin zu einer stärkeren Individualisierung der Werkstattbeschäftigten auch eine Veränderung in den Anforderungen an die Fachkraft und an ihre Qualifizierung.
Kurzvita
Pfeil Thomas Hofmann ist Vorsitzender des Berufsverbandes BeFAB und stellvertretender Vorsitzender im FAB Berufsbildungsausschuß Bayern. Er ist bei den Forchheimer Lebenshilfe Werkstätten als Fachkraft zur Arbeits- und Berufsförderung tätig.
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AG 2:08 Universität Bremen 14:30 - 16:00 GW2 B2900
Teilhabe oder Ausschluß? Die Bedeutung sinnvoller Tätigkeit für Menschen mit hohem Hilfebedarf

Prof. Dr. Theo Klauß
Pfeil Zum Recht auf un-behinderte selbstbestimmte Teilhabe gehört auch die Möglichkeit sinnvoller Tätigkeiten und Erfahrungsfelder für Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf. Um dies zu sichern, bedarf es einer fundierten Auseinandersetzung mit der Frage, welche Bedeutung Arbeit und produktive Beschäftigung für alle Menschen haben können und wie dies praktisch zu verwirklichen ist. Dazu werden u. a. erste Ergebnisse einer bundesweiten Untersuchung vorgestellt.
Kurzvita
Pfeil Der Referent ist Professor für Geistigbehindertenpädagogik an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg. Der Autor und Herausgeber zahlreicher Fachpublikationen ist ein bekannter Experte für Grundlagen und Grundfragen einer Pädagogik für Menschen mit schweren geistigen Behinderungen. Er ist Mitglied im Bundesvorstand der Lebenshilfe e. V.

AG 2:09 Universität Bremen 14:30 - 16:00 GW2 B1410
Begleitende Dienste in Werkstätten für behinderte Menschen

Prof. Dr. Reinhard Lelgemann
Pfeil Begleitende Dienste in Werkstätten für behinderte Menschen erscheinen als Selbstverständlichkeit. Allerdings als eine, die kaum wahrgenommen wird. Ist der Begleitende Dienst also eine Art ungehobener Schatz innerhalb der Werkstätten? Wird aus Bescheidenheit eine gesetzlich geforderte Dienstleistung nicht angemessen präsentiert? Dabei könnte er zur Profilierung einer Werkstatt in der Öffentlichkeit einen wichtigen Beitrag leisten. Innerhalb des Workshops werden eine Vorstudie vorgestellt und die Arbeit, das Profil und die Perspektiven der Begleitenden Dienste diskutiert.
Kurzvita
Pfeil Der Referent ist Professor für Körperbehindertenpädagogik an der Universität Würzburg. Die Schwerpunkte der Arbeit von Prof. Dr. Lelgemann bilden die berufliche Rehabilitation von Menschen mit komplexen Beeinträchtigungen sowie didaktische Aspekte in der Zusammenarbeit mit körper- und mehrfachbehinderten Menschen. Er ist Autor zahlreicher Fachpublikationen.
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AG 2:10 Universität Bremen 11:00 - 12:30 HS 1010
Berufliche Bildung ist mehr! Droht die Rückkehr des Arbeitstrainings durch die Hintertür?

Prof. Dr. Christian Lindmeier
Pfeil Angesichts der aktuellen Diskussionen über Zugangssteuerung und mögliche Fehlbelegungen treten fachlich-inhaltliche Aspekte vielfach in der Hintergrund. Der Anspruch auf eine grundlegende Erst-Aus-Bildung und damit implizit auch die Bildungsfähigkeit behinderter Menschen werden zugunsten kurzfristiger „Plazierungserfolge“ in Frage gestellt. In diesem Vortrag mit anschließender Diskussion werden noch einmal die wesentlichen Aspekte der beruflichen Bildung beschrieben. Dabei kommt vor allem dem Übergang zwischen den Bildungssystemen Schule und WfbM eine besondere Bedeutung zu, aber auch der Differenzierung der Begriffe Bildung und Qualifizierung.
Kurzvita
Pfeil Der Referent ist Professor für Geistigbehindertenpädagogik am Institut für Sonderpädagogik der Universität Landau. Als Autor und Herausgeber zahlreicher Fachpublikationen ist Prof. Dr. Lindmeier einer der profiliertesten Experten zum Thema der Beruflichen Bildung für Menschen mit geistigen Behinderungen. Er verfügt über reichhaltige Praxiserfahrung im Werkstättenbereich und war u. a. Berater für das Forschungsprojekt „aktionbildung“.

AG 2:11 Universität Bremen 09:00 - 10:30 GW2 B2880
Demographischer Wandel und Eingliederungshilfe – Herausforderungen und Lösungsansätze für einen gelingenden Ruhestand

Jutta Hollander, Prof. Dr. Helmut Mair
Pfeil Auch im Bereich der Eingliederungshilfe erhöht sich der Anteil der älteren Menschen kontinuierlich. Viele sind zur Zeit noch in Werkstätten beschäftigt. Den Übergang in den Ruhestand zu gestalten, wird daher künftig auch eine Aufgabe der Werkstätten sein. Wie dieser Übergang vorbereitet und gestaltet werden und auf welche Weise eine selbstbestimmte Gestaltung des Ruhestandes gelingen kann, soll auf der Grundlage von zwei Modell- bzw. Forschungsprojekten diskutiert werden. Ziel ist es, „Modelle guter Praxis“ zu erläutern und weiterzuentwickeln.
Kurzvita
Pfeil Co-Referentin Jutta Hollander ist Diplom-Pädagogin und Wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Forschungsstelle „Den Ruhestand gestalten lernen“ der Universität Münster.
Pfeil Prof. Dr. Helmut Mair war Professor für Sozialpädagogik und Erwachsenenbildung an der Universität Münster.
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AG 2:12 Universität Bremen 09:00 - 10:30 GW2 B1700
Bildungsfähig? Werkstattfähig! Berufliche Bildung für Menschen mit schweren und schwersten Behinderungen

Norbert Mautsch, Ulrike Schlegel
Pfeil Seit Ende der 1970er Jahre gelten auch Menschen mit schweren und schwersten Behinderungen als bildungsfähig. Dennoch folgt nach dem Schulbesuch i. d. R. der Übergang in tagesstrukturierende Angebote. Bereits das eigentlich obligatorische Eingangsverfahren ist für diese Menschen die Ausnahme. Noch seltener kommt es zur Teilnahme an Maßnahmen der beruflichen Bildung in einer Werkstatt. Daß berufliche Bildung auch für diesen Personenkreis möglich ist, stellen die beiden Referenten in diesem Workshop anschaulich dar.
Kurzvita
Pfeil Die beiden Referenten sind Teamleiter im Förder- und Betreuungsbereich der Stiftung Haus Lindenhof in Schwäbisch Gmünd. Sie sind verantwortlich für das Projekt „Berufliche Bildung für Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf“.
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AG 2:13 Universität Bremen 09:00 - 10:30 GW2 B2900
Anforderungen und Wege der Beruflichen Bildung für den Personenkreis psychisch behinderter Menschen

Dr. Irmgard Plößl
Pfeil Psychisch erkrankte Menschen stellen spezifische Anforderungen an die Berufliche Bildung. Die Verarbeitung der Erkrankung und die Planung einer realistischen beruflichen Perspektive stehen im Vordergrund. Das Gruppentrainingsprogramm ZERA (Zusammenhang zwischen Erkrankung, Rehabilitation und Arbeit) als Instrument der Hilfeplanung wird vorgestellt. Möglichkeiten und Erfahrungen der Organisation ausgelagerter Beruflicher Bildung bei psychisch kranken Menschen werden ergänzend dargestellt.
Kurzvita
Pfeil Die Referentin ist Diplom-Psychologin und in der Abteilungsleitung für die Werkstätten des Rehabilitationszentrums Rudolf-Sophien-Stift in Stuttgart tätig. Dr. Plößl hat das ZERA-Schulungsprogramm maßgeblich mitentwickelt.
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AG 2:14 Universität Bremen 14:30 - 16:00 SFG 2030
Inklusive Bildung - Beschäftigte von Förderstätte und Werkstatt lernen gemeinsam

Anna Rieg-Pelz, Katharina Werner
Pfeil Berufliche Bildung kann und soll alle einbeziehen. Der Workshop zeigt Möglichkeiten auf, wie gemeinsames Lernen für Menschen mit unterschiedlichen Fähigkeiten umgesetzt werden kann. Anhand von Beispielen werden hilfreiche didaktische Aspekte und notwendige Rahmenbedingungen dargestellt.
Kurzvita
Pfeil Anna Rieg-Pelz ist Diplom-Pädagogin, Fachpädagogin für Erwachsenenbildung und Bereichsleiterin Arbeit bei den Barmherzigen Brüdern, Straubing.
Pfeil Katharina Werner ist Fachpädagogin für Erwachsenenbildung im Fachdienst der WfbM der Barmherzigen Brüder, Straubing.
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AG 2:15 Universität Bremen 11:00 - 12:30 GW2 B2900
Trendsurfen in der Chefetage oder Methodenrepertoire für die Berufliche Bildung

Thomas Rinke
Pfeil Die WfbM als lernendes Unternehmen entdeckt die Personalentwicklung. Dabei steht zumeist der angestellte Mitarbeiter im Mittelpunkt. Das Referat mit anschließendem Workshop beleuchtet die Möglichkeiten einer mitarbeiterorientierten Organisationsentwicklung durch die Anwendung bekannter Verfahren (Mitarbeitergespräche zur beruflichen Perspektiventwicklung, Mitarbeiterbefragung, Fortbildung, JobRotation, JobEnlargement, JobEnrichment) im Hinblick auf Mitarbeiter und Werkstattbeschäftigte.
Kurzvita
Pfeil Thomas Rinke ist Diplom-Pädagoge und Personalentwickler sowie Beauftragter für Studierende mit Behinderung beim Studierendenwerk Hamburg. Er verfügt über langjährige Erfahrung im Werkstättenbereich.
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AG 2:16 Universität Bremen 14:30 - 16:00 GW2 B1580
Verzahnte Ausbildung für Jugendliche mit Lernschwierigkeiten

Dr. Katja Robinson
Pfeil Unter geeigneten Bedingungen können Jugendliche mit Lernschwierigkeiten eine Ausbildung in einem Erwerbsbetrieb absolvieren. Das Konzept der „Verzahnten Ausbildung“ zeigt einen neuen Weg, um Jugendlichen den Übergang auf den allgemeinen Arbeitsmarkt schon in der berufsqualifizierenden Phase zu ermöglichen.
Kurzvita
Pfeil Die Referentin ist Volljuristin und Geschäftsführerin der Bundesarbeitsgemeinschaft der Berufsbildungswerke. Die Berufsbildungswerke qualifizieren jährlich rund 17.000 Jugendliche in anerkannten Ausbildungsberufen.
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AG 2:17 Universität Bremen 11:00 - 12:30 GW2 B2880
Möglichkeiten der modularen Ausbildung

Rolf Röhm
Pfeil Bei staatlich und gesellschaftlich anerkannten Berufsabschlüssen liegen für Menschen mit einer Behinderung die Chancen und Risiken dicht beieinander. Für Werkstattbeschäftigte besteht die Gefahr, daß sie aufgrund einer gezielten beruflichen Qualifizierungsmaßnahme den Werkstattstatus verlieren. Diese Maßnahmen eröffnen aber auch die Chance der Integration auf den allgemeinen Arbeitsmarkt. Welche Möglichkeiten bietet eine anerkannte Qualifizierungsmaßnahme? Wie können Risiken für den Einzelnen minimiert werden? Anhand konkreter Praxiserfahrungen aus der beruflichen Fortbildung werden Lösungswege aufgezeigt und konkrete Ausbildungsgänge dargestellt.
Kurzvita
Pfeil Rolf Röhm, Werkzeugmachermeister mit Ausbildereignungsprüfung ist Fachpädagoge für Erwachsenenbildung und Bereichsleiter des Zentralen Fortbildungsreferats in der Gemeinnützige Werkstätten und Wohnstätten GmbH, Sindelfingen.

AG 2:18 Universität Bremen 14:30 - 16:00 GW2 B1700
Kreativität ist mehr als Basteln - Berufsorientierte Lernchancen eines erweiterten Kunstbegriffs

Wolfgang Seel
Pfeil Kreativität wird in Werkstätten häufig als „Bastelkram“ abgetan. Daß es auch anders geht, stellt der Referent in diesem Workshop vor. Kreative Ansätze und handwerkliches Tun sind ideale Instrumente, um beruflich orientierte Lernchancen zu eröffnen. Durch einen erweiterten Kunstbegriff werden neben spezifischen motorischen Kompetenzen gerade auch die Aspekte Selbstwahrnehmung und Selbstbestimmung gefördert.
Kurzvita
Pfeil Wolfgang Seel, Diplom-Sozialpädagoge (FH) im Bereich Jugend- und Erwachsenenbildung und Industriemeister Metall, ist Werkstattleiter in den Werkstätten der Lebensgemeinschaft e. V. (WfbM), Münzinghof, Velden. Er ist Mitglied im Verband für Anthroposophische Heilpädagogik, Sozialtherapie und soziale Arbeit.
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AG 2:19 Universität Bremen 14:30 - 16:00 GW2 B2890
Neue Besen kehren gut, alte kommen in alle Ecken - Strategien der Personalentwicklung in der WfbM

Andrea Stratmann
Pfeil Die Anforderungen an die angestellten Mitarbeiter in den Werkstätten haben sich in den vergangenen Jahren erheblich verändert und sind nach wie vor massiven Veränderungsprozessen unterworfen. Dabei sind die Mitarbeiter sowohl das größte Potential als auch der entscheidende Qualitäts-Faktor in der Werkstattarbeit. Wie es gelingen kann, im Rahmen strategischer Organisations- und vor allem Personalentwicklung dieses Potential zu nutzen und weiterzuentwickeln, zeigt die Referentin in diesem Beitrag auf.
Kurzvita
Pfeil Andrea Stratmann ist Diplom-Psychologin, Diplom-Pädagogin und Sozialwirtin (FH). Sie ist stellvertretende Geschäftsführerin der Gemeinnützige Werkstätten und Wohnstätten GmbH, Gärtringen.
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AG 2:20 Universität Bremen 11:00 - 12:30 GW2 B2890
Gestern Gruppenleiter - heute FAB - und morgen? - Durch zielorientierte und kreative Personalarbeit die Zukunft der WfbM gestalten

Wolfram Teschner
Pfeil Der Begriff „geprüfte Fachkraft“ steht für den heutigen Stand der Qualifizierung. Aus dem Gruppenleiter ist ein Mitarbeiter geworden, der die vielfältigsten Anforderungen erfüllen und eine Vielzahl von Kompetenzen in sich vereinigen muß.

Neben Fragen der Auswahl, der Einarbeitung und der Beteiligung dieser Mitarbeiter, werden in diesem Workshop auch Fragen nach den zukünftigen Aufgaben und Möglichkeiten gestellt.
Kurzvita
Pfeil Wolfram Teschner ist Werkstattleiter der Caritas Werkstätten Niederrhein und dort verantwortlich für die Bereiche Personal und Soziales. Außerdem ist er als Dozent im Bereich FAB und SPZ tätig.
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AG 2:21 Universität Bremen 11:00 - 12:30 GW2 B1580
(K)ein Sonderfall - Berufliche Bildung für behinderte Menschen

Kirsten Vollmer
Pfeil Betrachtet man den Bereich der Beruflichen Bildung für Menschen mit Behinderungen, so fällt es bisweilen schwer, hier einen den Bedürfnissen und Ansprüchen der betroffenen Personengruppen entsprechenden und dem Teilhabegebot angemessenen integralen Bestandteil der allgemeinen Berufsbildung zu erkennen. Es ist eine Herausforderung, sich nicht in der Unübersichtlichkeit miteinander (noch) nicht ausreichend vernetzter „Subsysteme“ zu verlieren. Der Beitrag soll einen Überblick über die Rahmenbedingungen Beruflicher Bildung für behinderte Menschen in Deutschland geben und dabei aktuelle Entwicklungen und Problemfelder skizzieren.
Kurzvita
Pfeil Die Referentin ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bundesinstitut für Berufliche Bildung (BIBB). Kirsten Vollmer ist dort fachliche Geschäftsführerin des Ausschusses für Fragen behinderter Menschen.
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AG 2:22 Universität Bremen 09:00 - 10:30 GW2 B1580
Benchmarking der Förderungs- und Rehabilitationsqualität in Werkstätten (Reha-Benchmarking)

Dr. Harald Weber
Pfeil Der Vortrag zeigt auf, wie die Qualität von Rehabilitations- und Förderungsleistungen in Werkstätten gemessen und als Grundlage für einen kontinuierlichen Verbesserungsprozeß verwendet werden kann. Reha-Benchmarking hilft dabei, knappe Ressourcen effizient zu nutzen und die Entscheidungen für Verbesserungen sowohl dem Fachpersonal als auch den Beschäftigten transparent zu machen. Vor allem aber bieten einheitliche Qualitätsmessungen die Grundlage für einen systematischen Vergleich mit dem jeweils "Besten" und die Möglichkeit, voneinander zu lernen.
Kurzvita
Pfeil Der Referent ist stellvertretender Leiter des Instituts für Technologie und Arbeit (ITA) in Kaiserslautern. Dr. Weber hat als wissenschaftlicher Berater der BAG:WfbM die Studie zu den Folgen der Kommunalisierung maßgeblich miterarbeitet.
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AG 3:01 Universität Bremen 11:00 - 12:30 SFG 2040
Werkstätten zwischen Institutionssicherung und individueller Angebotsstruktur

Martin Berg
Pfeil Werkstätten sehen sich zunehmend mit der Herausforderung neuer politisch gewollter Angebotsformen konfrontiert. Dabei stehen sie vor einem Spagat. Einerseits sollen sie die vom Werkstättenrecht vorgegebene institutionelle Rehabilitation sichern. Andererseits müssen sie neue Angebote entwickeln, die den gewandelten Ansprüchen der Leistungsberechtigten gerecht werden. Im Vorgriff müssen – fern von ausschließlicher Bestandssicherung – neue Formen der Teilhabe am Arbeitsleben entwickelt und neue Wege beschritten werden.
Kurzvita
Pfeil Martin Berg ist Geschäftsführer der Einrichtung Behinderten-Werk Main-Kinzig e. V. in Gelnhausen und stellvertretendes Präsidiumsmitglied der BAG:WfbM.
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AG 3:02 Universität Bremen 11:00 - 12:30 SFG 1030
Bayernmodell zur Integration behinderter Menschen auf dem ersten Arbeitsmarkt

Rainer Bomba
Pfeil Im Rahmen des Projektes soll durch innovative Ansätze der Übergang aus einer Werkstatt für behinderte Menschen auf den ersten Arbeitsmarkt erleichtert werden. Vorrangige Zielgruppe sind Menschen, die nach einer entsprechenden Vorbereitung in den Werkstätten für eine Tätigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt in Betracht kommen. Daneben bietet es behinderten Personen, die nicht die Voraussetzungen zur Aufnahme in eine Werkstatt erfüllen, aber den Anforderungen des allgemeinen Arbeitsmarktes nicht gewachsen sind, eine Möglichkeit zum beruflichen (Wieder-)Einstieg. Geplant ist die Gründung eines Unternehmens in Form einer gemeinnützigen GmbH unter dem Dach der Werkstatt.
Kurzvita
Pfeil Rainer Bomba ist seit 2007 Vorsitzender der Geschäftsführung der Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit. Er war zunächst in der Regionaldirektion (RD) Hessen in der Arbeitsvermittlung und -beratung tätig. Danach wurde er Mitglied der Geschäftsführung der RD Nordrhein-Westfalen und wechselte später in gleicher Funktion in die RD Sachsen-Anhalt-Thüringen. Rainer Bomba hat den Aufbau der Kundenzentren, die Hauptstadtvertretung und das Projekt „Bürgerarbeit“ umgesetzt. Im Februar 2008 startete er in Bayern das Modell „Job Perspektive Plus“.
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AG 3:03 Universität Bremen 11:00 - 12:30 SFG 2010
Virtuelle Werkstatt! Ist das möglich?

Dr. Horst H. Cramer
Pfeil Seit einigen Jahren wird die Idee einer virtuellen Werkstatt für behinderte Menschen propagiert. Was ist darunter zu verstehen? Welche Probleme sollen und können damit gelöst werden? Welche rechtlichen Rahmenbedingungen müssen geschaffen oder verändert werden? Diese Fragen zu den laufenden Modellprojekten sollen untersucht und mit den Teilnehmern diskutiert werden.
Kurzvita
Pfeil Dr. Horst H. Cramer, Ministerialrat a. D. im Bundesministerium für Arbeit und im Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung. Dort war er Referatsleiter für die Integration schwerbehinderter Menschen in das Arbeitsleben auf den allgemeinen Arbeitsmarkt und in Werkstätten und damit zuständig für das Schwerbehinderten- und Werkstättenrecht. Seit den 1970er Jahren wirkte er an der Schaffung und Weiterentwicklung des SGB IX, der Werkstättenverordnung und der Werkstätten-Mitwirkungsverordnung mit.

AG 3:04 Universität Bremen 09:00 - 10:30 SFG 2040
Individuelle Wege ins Arbeitsleben

Prof. Dr. Petra Gromann
Pfeil Integrierte individuelle Hilfeplanung/Teilhabeplanung kann dazu beitragen, daß Arbeit für den einzelnen behinderten Menschen in der jeweiligen Situation „paßt“. Professionelle Helfer haben dabei die Aufgabe, zusammen mit den Betroffenen herauszufinden, welches Ziel der Teilhabe am Arbeitsleben sinnvoll ist und welcher Weg dorthin führen kann.
Kurzvita
Pfeil Prof. Dr. Petra Gromann unterrichtet im Bereich Heil- und Behindertenpädagogik und Soziologie an der Fachhochschule Fulda, Fachbereich Sozialwesen. 1999 wurde sie zur Dekanin und 2000 zur Vizepräsidentin gewählt. Sie ist unter anderem Autorin der Publikation „Der personenzentrierte Ansatz in der psychiatrischen Versorgung“.

AG 3:05 Universität Bremen 09:00 - 10:30 HS 2010
Paradigmenwechsel: Von der Institutionenorientierung zur Individualorientierung

Prof. Dr. Bernd Halfar
Pfeil Auch sozialpolitische Konzepte müssen sich nicht nur an der guten normativen Absicht messen lassen, sondern an Wirkungen und Nebenwirkungen. Besonders wichtig erscheinen insbesondere die „versteckten Kosten“ des „Paradigmenwechsels“.
Kurzvita
Pfeil Prof. Dr. Bernd Halfar ist Professor für Management in sozialen Einrichtungen an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. Er ist Mitherausgeber der Zeitschrift „Sozialwirtschaft - Zeitschrift für Sozialmanagement“ und „Sozialwirtschaft aktuell – Newsletter für Führungskräfte“ sowie Mitgründer der Forschungs- und Beratungsfirma „xit“.
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AG 3:06 Universität Bremen 14:30 - 16:00 SFG 2020
Unterstützte Ausbildung und Beschäftigung - neue Wege der beruflichen Integration von Menschen mit Behinderungen

Prof. Dr. Jürgen Hohmeier
Pfeil Ausgehend von den Ergebnissen dreier Modellprojekte sollen Möglichkeiten und Grenzen einmal der betrieblichen Ausbildung behinderter Jugendlicher und zum anderen der Eingliederung von Menschen mit Lernbeeinträchtigungen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt behandelt werden. Diese „neuen Wege“ werden nicht als Alternative, sondern als Ergänzung zur Werkstatt verstanden.
Kurzvita
Pfeil Prof. Dr. Jürgen Hohmeier ist Professor für den Schwerpunkt Sozialpädagogik - Soziale Sicherung und Rehabilitation der Westfälische Wilhelms-Universität Münster. Zehn Jahre lang war er Behindertenbeauftragter der Universität Münster. Er ist unter anderem Autor der Publikation „Wohnen und soziale Arbeit. Zwischen Unterbringung und Eingliederung“.

AG 3:07 Universität Bremen 09:00 - 10:30 SFG 2010
Die Personenzentrierung in der Werkstatt aus steuerlicher und wirtschaftlicher Sicht.
Grundsätzliches


Friedrich Lutz
Pfeil Die BAG:WfbM stellt in ihrem Strategiepapier „Mut zur Zukunft“ die Frage, ob und wie die rechtlichen Ansprüche auf Nachteilsausgleich, Risikoschutz, finanzielle Ersatzleistungen und steuerliche Privilegien an die leistungsberechtigten Personen oder die erbrachten Leistungen gebunden werden können. Der Grundsatzvortrag will zum Thema Personenzentrierung in der Werkstatt aus steuerlicher und wirtschaftlicher Sicht sensibilisieren. Er weist auf die grundsätzliche institutionsorientierte Konzeption des Steuerrechtes sowie anderer Rechte und Gesetze, die mit der finanziellen Seite des Werkstattbetriebs zusammenhängen, hin. Es werden Grenzen der Individualisierung genauso aufgezeigt wie Visionen zu deren Überwindung.
Kurzvita
Pfeil Friedrich Lutz, Steuerberater und Wirtschaftsprüfer, ist Geschäftsführer der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft CURACON GmbH in Stuttgart.
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AG 3:08 Universität Bremen 09:00 - 10:30 SFG 0140
Mehr Arbeit durch das Persönliche Budget?

Kerstin Rummel
Pfeil Im Rahmen dieses Vortrages soll erörtert werden, welche Möglichkeiten das Persönliche Budget für die Teilhabe am Arbeitsleben eröffnet und erschließen sollte. Wie kann eine Umsetzung in der Praxis - insbesondere in Bezug auf die Modularisierung von Leistungen - erfolgen? An welche Grenzen stößt sie? Welche Lösungswege für Leistungsberechtigte und Leistungserbringer können beschritten werden?
Kurzvita
Pfeil Kerstin Rummel ist Mitverfasserin des Gutachtens „Rechtsfragen des Persönlichen Budgets nach § 17 SGB IX“ von Prof. Dr. Felix Welti. Die Volljuristin hat sich im Rahmen vieler Vorträge und Publikationen ausführlich mit dem Persönlichen Budget auseinandergesetzt.

AG 3:09 Universität Bremen 14:30 - 16:00 SFG 2070
Die Personenzentrierung in der Werkstatt aus steuerlicher und wirtschaftlicher Sicht.
EU-weite Regelungen


Andreas Seeger
Pfeil Es werden die Regelungen in ausgewählten Ländern der Europäischen Union dargestellt und auf die Kompatibilität mit personenzentrierten Leistungen geprüft. Die Regelungen in Deutschland werden gegenübergestellt und auf möglichen Anpassungsbedarf hin untersucht.
Kurzvita
Pfeil Andreas Seeger ist Dipl.-Finanzwirt, Steuerberater und Prokurist der CURACON GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, für die er seit 2001 tätig ist. Dort verantwortet er den Gesamtbereich Steuerberatung. Zu seinen Schwerpunkten zählen Begleitung steuerlicher Betriebsprüfungen von Nonprofit-Unternehmen im Bereich Gesundheit und Soziales, die Ausarbeitung von gemeinnützigkeitsrechtlichen Gutachten sowie umsatzsteuerliche Fragen. Außerdem ist er langjährig als Referent für interne wie externe Fortbildungsveranstaltungen tätig und Verfasser diverser Veröffentlichungen in der Steuerfachliteratur.
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AG 3:10 Universität Bremen 11:00 - 12:30 SFG 2030
Die Personenzentrierung in der Werkstatt aus steuerlicher und wirtschaftlicher Sicht.
Steuerrechtliche Betrachtung der Werkstatt


Dagmar Stock
Pfeil Die Regelungen für die Werkstätten in der Abgabenordnung und im Umsatzsteuergesetz werden dahingehend analysiert, inwieweit sie bereits heute für die Personenzentrierung ausreichend sind. Welche Änderung sind gegebenenfalls erforderlich?
Kurzvita
Pfeil Dagmar Stock ist Diplom-Finanzwirtin (FH), Steuerberaterin und seit 2005 bei der CURACON GmbH in der Steuerabteilung Stuttgart tätig. Zu ihren Schwerpunkten gehört die steuerliche Beratung und Betreuung von Unternehmen aller Rechtsformen im gemeinnützigen Bereich. Tätigkeitsschwerpunkte sind dabei die Optimierung der Finanzierung von Großprojekten, die Begleitung von Um- bzw. Restrukturierungen, Neugründungen sowie steuerliche Betriebsprüfungen unter steuerlichen und gemeinnützigkeitsrechtlichen Gesichtspunkten.

AG 3:11 Universität Bremen 14:30 - 16:00 SFG 2010
Übergänge auf den allgemeinen Arbeitsmarkt durch das Budget für Arbeit

Joachim Storck
Pfeil Unter der Bezeichnung „Budget für Arbeit“ werden neue Wege zur Integration von (ehemaligen) Werkstattbeschäftigten beschritten: Menschen mit Behinderungen und einem Anspruch auf einen Platz in der WfbM werden als Arbeitnehmer im allgemeinen Arbeitsmarkt beschäftigt. Wie kann das gehen? Welche Erfahrungen werden gemacht?

Der Vortrag stellt die möglichen Ausbildungsformen und Abschlüsse dar. Das Berufliche Bildungs- und Rehabilitationszentrum bietet über 60 standardisierte, abschlußorientierte Ausbildungen in technischen und kaufmännischen Bereichen sowie maßgeschneiderte Qualifizierung in fast allen Berufsfeldern an.
Kurzvita
Pfeil Joachim Storck ist Geschäftsführer der gpe - Gesellschaft für psychosoziale Einrichtungen in Mainz und Umgebung gGmbH in Mainz. Er ist im Vorstand der LAG WfbM Rheinland-Pfalz und Herausgeber der Publikation „Handbuch beruflicher Integration und Rehabilitation“ aus dem Jahr 2008.

AG 3:12 Universität Bremen 14:30 - 16:00 SFG 2060
Es wächst zusammen, was zusammen gehört? - Erste Erfahrungen zum Übergang auf den allgemeinen Arbeitsmarkt mit JobBudget

Barbara Vieweg
Pfeil Das bundesweite Modellprojekt JobBudget will vielfältige und individuelle Übergänge für Menschen mit Behinderung auf den allgemeinen Arbeitsmarkt mittels des Persönlichen Budgets schaffen. Dieses Ziel soll durch die Zusammenarbeit mit den Werkstätten erreicht werden. Ambulante und teilstationäre Dienstleistungen sollen durch Module und deren Verpreislichung miteinander verknüpft werden.
Kurzvita
Pfeil Barbara Vieweg ist Bundesgeschäftsführerin der ISL - Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland e.V. in Jena. Sie ist Koordinatorin des Arbeitsausschusses des Deutschen Behindertenrates.
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AG 3:13 Universität Bremen 11:00 - 12:30 SFG 2020
An die Arbeit mit dem Persönlichen Budget

Dr. Gudrun Wansing
Pfeil Der Beitrag stellt verschiedene Modelle der praktischen Ausgestaltung von Budgetmodellen vor und diskutiert ihre Umsetzungen unter dem Gesichtspunkt der sozialrechtlichen Rahmenbedingungen bzw. ihrer sozialpolitischen Auswirkungen. Vor dem Hintergrund, daß kaum praktische Erfahrungen im Kontext von Werkstätten mit der neuen Leistungsform vorliegen, sind hier Anregungen und Wege für Persönliche Budgets zu erwarten.
Kurzvita
Pfeil Dr. Gudrun Wansing ist Lehrbeauftragte an der Universität Dortmund, Fakultät Rehabilitationswissenschaften Rehabilitationssoziologie. Sie ist unter anderem Autorin der Publikation „Teilhabe an der Gesellschaft. Menschen mit Behinderung zwischen Inklusion und Exklusion“ und „Personenbezogene Unterstützung und Lebensqualität: Teilhabe mit einem persönlichen Budget“.

AG 3:14 Universität Bremen 09:00 - 10:30 SFG 2020
Werkstätten ohne Mauern - Innovative Konzepte in rheinland-pfälzischen Werkstätten

Reinhold Falta, Willi Hack, Richard Kaut, Michael Zobeley
Pfeil Mit dem Projekt „Integrationsmanagement“ haben 22 Werkstätten mit einem qualifizierten Managementsystem Strukturen und Angebote zur Förderung des Übergangs auf den allgemeinen Arbeitsmarkt geschaffen und diese in die Geschäftsprozesse ihrer Werkstätten eingebunden.
Damit wurden für Werkstattbeschäftigte nachhaltig die Chancen zum Übergang auf den allgemeinen Arbeitsmarkt verbessert und neue Formen der Teilhabe erschlossen. Der Beitrag gibt Einblick in die konzeptionellen und strukturellen Veränderungen, stellt Verbindungen zum Fallmanagement her und wagt den Blick über den Tellerrand.
Kurzvita
Pfeil Reinhold Falta, Dipl. Ing. und Fachpädagoge, seit drei Jahren Integrationsassistent, Erfahrung mit Akquise von Praktikums- und Arbeitsplätzen sowie mit dem Budget für Arbeit
Pfeil Willi Hack, Leiter Integrationsmanagement bei der EuWeCo gGmbH (Europäische-Werkstätten-Cooperation) und den Westeifel-Werken gGmbH (WEW), Arbeitserzieher und Heilpädagoge, Fachkraft BBB, Bereich Integration, Ausbildungsleiter für Auszubildende
Pfeil Richard Kaut, Ausbildung zum Elektroinstallateur, seit 1997 DRK Sozialwerk Bernkastel-Kues, Ausbildung zum Erzieher, Fachkraft BBB, Leitung Integrationsmanagement
Pfeil Michael Zobeley, Leiter des Integrationsmanagement der Heinrich Kimmle Stiftung in Pirmasens und Zweibrücken, staatlich geprüfte Fachkraft Arbeits- und Berufsförderung, Fortbildungsreihen für Werkstatträte, nebenberuflich Referent für Erwachsenenbildung
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AG 4:01 Universität Bremen 09:00 - 10:30 HS 1010
Gerade eine gute Sache braucht Freunde – PR und Marketing für Werkstätten für behinderte Menschen

Prof. Dr. Klaus Kocks
Pfeil Die sich verändernde politische und gesellschaftliche Situation stellt neue und höhere Anforderungen an die Öffentlichkeitsarbeit der Einrichtungen. Sie stehen vor der Herausforderung, für unterschiedlichste Ansprechpartner wie Behörden, Politik und Wirtschaft über ihre Arbeit zur Teilhabe behinderter Menschen zu informieren. Auch die Bevölkerung ist sich der sozialen und wirtschaftlichen Bedeutung der Werkstätten noch immer nicht bewußt. Der Vortrag will das Bewußtsein dafür schärfen, daß eine professionelle PR und Marketing immer wichtiger werden, gerade auch in den Werkstätten. Er zeigt Ansatzmöglichkeiten und Auswirkungen einer erfolgreichen Öffentlichkeitsarbeit.
Kurzvita
Pfeil Prof. Dr. Klaus Kocks, lange Jahre tätig in der Energiewirtschaft und in der Automobilindustrie. Bis Ende 2001 war er Mitglied des Volkswagen-Vorstandes (Ressort Kommunikation) und Generalbevollmächtigter der Volkswagen AG. Seit 2002 ist er Geschäftsführender Gesellschafter der CATO Sozietät für Kommunikationsberatung GmbH und Geschäftsführender Gesellschafter der VOX POPULI Meinungsforschungsinstitut GmbH. Zudem ist er Professor für Kommunikationstheorie an der Fachhochschule Osnabrück und arbeitet als Publizist und Kolumnist.

AG 4:02 Universität Bremen 09:00 - 10:30 SFG 1030
Die sportliche Werkstatt

Prof. Dr. Dietrich Milles
Pfeil Mit geringem Aufwand können in den Werkstätten effektive sportlich-gesundheitliche Aktivitäten entfaltet werden. Sportliche Betätigung ist mehr als einfache körperliche Bewegung. Sie bezieht auch allgemeine Entwicklungsfortschritte und Befähigungen ein und ermöglicht die Teilnahme am öffentlichen Leben. Die Zusammenarbeit mit Vereinen und Fachverbänden des Sports kann allerdings noch verbessert werden. Special Olympics könnte solche Anstrengungen fokussieren und fördern. Ziel der Arbeitsgruppe ist die Zusammenstellung verschiedener sportfachlicher Aktivitäten und gute Beispiele für den alltäglichen Nutzen.
Kurzvita
Pfeil Prof. Dr. Dietrich Milles ist Dozent in den Studiengängen Public Health und Arbeitswissenschaften im Zentrum für Sozialpolitik der Universität Bremen. Zu seinen Schwerpunkten gehören historisch-vergleichende Forschungsprojekte zur betrieblichen Gesundheitsförderung, Sozialversicherungsverfahren und gesundheitsbezogene Leistungsförderung.

AG 4:03-1 Universität Bremen 11:00 - 12:30 SFG 1020
Menschen mit Behinderung in den Medien

Dr. Christian Mürner
Pfeil Die Darstellung von Menschen mit Behinderung in den Medien läßt sich mit den Begriffen Vorurteil, Verklärung, Verständnis charakterisieren. Wenn Menschen mit Behinderung selbst in den Medien arbeiten, kann sich die Darstellungsperspektive ändern. Sie wird sich nicht mehr auf die Thematik der Behinderung einengen lassen. Anhand aktueller Medienbilder werden solche Überlegungen dargestellt und diskutiert.
Kurzvita
Pfeil Dr. Christian Mürner ist freier Publizist und Behindertenpädagoge. Er ist unter anderem Autor der BAG:WfbM-Publikation „Werktätige in geschützter Arbeit - Ein Überblick über 40 Jahre berufliche Rehabilitation in der DDR“.

AG 4:03-2 Universität Bremen 14:30 - 16:00 HS 1020
Menschen mit Behinderung in den Medien

Dr. Christian Mürner
Pfeil Die Darstellung von Menschen mit Behinderung in den Medien läßt sich mit den Begriffen Vorurteil, Verklärung, Verständnis charakterisieren. Wenn Menschen mit Behinderung selbst in den Medien arbeiten, kann sich die Darstellungsperspektive ändern. Sie wird sich nicht mehr auf die Thematik der Behinderung einengen lassen. Anhand aktueller Medienbilder werden solche Überlegungen dargestellt und diskutiert.
Kurzvita
Pfeil Dr. Christian Mürner ist freier Publizist und Behindertenpädagoge. Er ist unter anderem Autor der BAG:WfbM-Publikation „Werktätige in geschützter Arbeit - Ein Überblick über 40 Jahre berufliche Rehabilitation in der DDR“.

AG 4:04 Universität Bremen 14:30 - 16:00 SpT C4180
Wer nicht klappert, versteht nichts von Handwerk

Dr. Helma Nehrlich
Pfeil PR in eigener Sache fällt vielen schwer. Aber: Wer die Öffentlichkeit scheut, braucht sich nicht zu wundern, wenn er nicht wahrgenommen wird. Statt teurer Anzeigenkampagnen, Mitleid erheischender Bettelbriefe und „Telefonüberfällen“ in Redaktionen reichen oft freundliche Einladungen zu spannenden Events, vertrauensvolle Medienkontakte und professionelle Pressearbeit. Die Referentin kennt PR wie auch Journalismus aus eigener Praxis und zeigt Ihnen Tricks für erfolgreiche Öffentlichkeitsarbeit.
Kurzvita
Pfeil Dr. Helma Nehrlich arbeitet seit über 25 Jahren als feste und freie Journalistin für Zeitungen und Zeitschriften. Als Mitglied im Pressebüro transit berlin pro media erledigt sie auch Kommunikationsarbeit für verschiedene Auftraggeber erfolgreich. Motto: „Zaubern können wir nicht, aber vieles möglich machen“.
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AG 4:05-1 Universität Bremen 09:00 - 10:30 SFG 1040
Vom Nutzen und Nachteil Politischer Korrektheit. Wie wir über Menschen mit Handicap sprechen

Peter Hausmann
Pfeil Political Correctness scheint das Gebot der Stunde zu sein. Vor allem Personenbezeichnungen, auch wenn sie schon lange im Gebrauch sind, werden seit einiger Zeit gründlich überprüft, ob sie nicht diskriminierend sind und ob man nicht Ersatzbenennungen einführen sollte, die helfen, die an den Rand der Mehrheitsgesellschaft gedrängten Gruppen besser zu integrieren. Ob Ausländer, Neger, Zigeuner – sie alle sollten freundlichere Bezeichnungen erfahren. Wie steht es nun mit Behinderten? Wie wird man den beiden Anforderungen an ein menschenwürdiges Sprechen gerecht: dem Respekt vor den Benannten, aber auch der Verpflichtung, objektive Probleme beim Namen zu nennen und nicht einfach nur schönzureden?
Kurzvita
Pfeil Peter Hausmann ist Mitglied der Deutschen Journalistenschule. Er war Teilnehmer am ersten Modellversuch von DJS und Ludwig Maximilian Universität zur Journalistenausbildung. Anschließend war er tätig als freier Journalist unter anderem für den Münchner Merkur und den Bayerischen Rundfunk. Seine thematischen Schwerpunkte sind die Wirtschafts- und Sozialpolitik. Neben der journalistischen Arbeit erhielt er mehrere Lehraufträge zu den Themen Interviewtechnik und Rundfunkjournalismus an der Deutschen Journalistenschule München, der Ludwig Maximilians Universität München und an der Katholischen Universität Eichstätt.

1988 wurde Peter Hausmann kommissarischer Leiter der Wirtschaftsredaktion Hörfunk. Nach dem Tod von Franz Josef Strauß, Ende 1988, wechselte er zur CSU als Sprecher des CSU-Vorsitzenden, Bundesfinanzminister Dr. Theo Waigel.

1994 wurde Peter Hausmann zum Sprecher der Bundesregierung und Chef des Bundespresseamtes durch Bundeskanzler Dr. Helmut Kohl. Bis Mai 1998 war er Mitglied der Bundesregierung als beamteter Staatssekretär in Bonn.

Am 1. November 2008 tritt er die Nachfolge von Peter Schmalz als Chefredakteur des Bayernkuriers an.

AG 4:05-2 Universität Bremen 11:00 - 12:30 SFG 1040
Vom Nutzen und Nachteil Politischer Korrektheit. Wie wir über Menschen mit Handicap sprechen

Peter Hausmann
Pfeil Political Correctness scheint das Gebot der Stunde zu sein. Vor allem Personenbezeichnungen, auch wenn sie schon lange im Gebrauch sind, werden seit einiger Zeit gründlich überprüft, ob sie nicht diskriminierend sind und ob man nicht Ersatzbenennungen einführen sollte, die helfen, die an den Rand der Mehrheitsgesellschaft gedrängten Gruppen besser zu integrieren. Ob Ausländer, Neger, Zigeuner – sie alle sollten freundlichere Bezeichnungen erfahren. Wie steht es nun mit Behinderten? Wie wird man den beiden Anforderungen an ein menschenwürdiges Sprechen gerecht: dem Respekt vor den Benannten, aber auch der Verpflichtung, objektive Probleme beim Namen zu nennen und nicht einfach nur schönzureden?
Kurzvita
Pfeil Peter Hausmann ist Mitglied der Deutschen Journalistenschule. Er war Teilnehmer am ersten Modellversuch von DJS und Ludwig Maximilian Universität zur Journalistenausbildung. Anschließend war er tätig als freier Journalist unter anderem für den Münchner Merkur und den Bayerischen Rundfunk. Seine thematischen Schwerpunkte sind die Wirtschafts- und Sozialpolitik. Neben der journalistischen Arbeit erhielt er mehrere Lehraufträge zu den Themen Interviewtechnik und Rundfunkjournalismus an der Deutschen Journalistenschule München, der Ludwig Maximilians Universität München und an der Katholischen Universität Eichstätt.

1988 wurde Peter Hausmann kommissarischer Leiter der Wirtschaftsredaktion Hörfunk. Nach dem Tod von Franz Josef Strauß, Ende 1988, wechselte er zur CSU als Sprecher des CSU-Vorsitzenden, Bundesfinanzminister Dr. Theo Waigel.

1994 wurde Peter Hausmann zum Sprecher der Bundesregierung und Chef des Bundespresseamtes durch Bundeskanzler Dr. Helmut Kohl. Bis Mai 1998 war er Mitglied der Bundesregierung als beamteter Staatssekretär in Bonn.

Am 1. November 2008 tritt er die Nachfolge von Peter Schmalz als Chefredakteur des Bayernkuriers an.

AG 4:06-1 Universität Bremen 09:00 - 10:30 SpT C4180
Medienrecht in der Werkstattarbeit. Möglichkeiten und Fallstricke in der digitalen Welt

Prof. Dr. Rolf Schwartmann
Pfeil Der Vortrag gibt einen Überblick über die Grundlagen des Medienrechts. Berücksichtigt werden die klassischen Mediengattungen Presse und Rundfunk sowie das Internet als Plattform für neue Kommunikationsformen. Der Vortrag soll konkrete Handreichungen für die Gestaltung von Internetpräsenzen sowie für den Umgang mit Medienvertretern geben.
Kurzvita
Pfeil Prof. Dr. Rolf Schwartmann ist Leiter der Kölner Forschungsstelle für Medienrecht und Inhaber der Professur für Bürgerliches Recht und Wirtschaftsrecht, insbesondere öffentliches und internationales Wirtschaftsrecht an der Fachhochschule Köln.
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AG 4:06-2 Universität Bremen 11:00 - 12:30 SpT C4180
Medienrecht in der Werkstattarbeit. Möglichkeiten und Fallstricke in der digitalen Welt

Prof. Dr. Rolf Schwartmann
Pfeil Der Vortrag gibt einen Überblick über die Grundlagen des Medienrechts. Berücksichtigt werden die klassischen Mediengattungen Presse und Rundfunk sowie das Internet als Plattform für neue Kommunikationsformen. Der Vortrag soll konkrete Handreichungen für die Gestaltung von Internetpräsenzen sowie für den Umgang mit Medienvertretern geben.
Kurzvita
Pfeil Prof. Dr. Rolf Schwartmann ist Leiter der Kölner Forschungsstelle für Medienrecht und Inhaber der Professur für Bürgerliches Recht und Wirtschaftsrecht, insbesondere öffentliches und internationales Wirtschaftsrecht an der Fachhochschule Köln.
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AG 4:07 Universität Bremen 14:30 - 16:00 SpT C4170
Tue Gutes und rede darüber

Holger Wenk
Pfeil PR in eigener Sache fällt vielen schwer. Aber: Wer die Öffentlichkeit scheut, braucht sich nicht zu wundern, wenn er nicht wahrgenommen wird. Statt teurer Anzeigenkampagnen, Mitleid erheischender Bettelbriefe und „Telefonüberfällen“ in Redaktionen reichen oft freundliche Einladungen zu spannenden Events, vertrauensvolle Medienkontakte und professionelle Pressearbeit. Ein Medienprofi, der PR und Journalismus aus eigener Praxis kennt, verrät Ihnen die Tricks für erfolgreiche Öffentlichkeitsarbeit.
Kurzvita
Pfeil Holger Wenk arbeitet seit rund zweieinhalb Jahrzehnten als Journalist und Autor. Mit seiner Agentur für Medienkommunikation, konzeptW, berät er Verbände und Unternehmen in Kommunikationsfragen und unterstützt sie bei ihrer Öffentlichkeitsarbeit. Motto: „PR und Journalismus sind zwei verschiedene Schuhe, aber oft ein Paar“.
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AG 4:08 Universität Bremen 14:30 - 16:00 HS 1010
Kommunikative Interventionen - Strategien für PR- und Aufklärungsarbeit zum Thema Behin-derung

Heike Zirden
Pfeil Behinderung: Ein Wort mit vielen Bedeutungen. Ein Wort, das umstritten ist. Manch einer versteht es auch negativ. Daß der Mensch mit einer solchen im Vordergrund steht – im Leben, bei der Arbeit, in der Gesellschaft – sollte eigentlich selbstverständlich sein. Die Realität sieht häufig anders aus. Um das zu ändern, ist die PR ein geeignetes Mittel. Aktion Mensch zeigt es uns Tag für Tag, wie man nach der Methode „Steter Tropfen höhlt den Stein“ das Image von Menschen verbessern kann. Aufklärungsarbeit tut not. Der Vortrag zeigt Strategien für PR- und Aufklärungsarbeit zum Thema Behinderung auf.
Kurzvita
Pfeil Heike Zirden (M.A.) leitet seit 1995 den Geschäftsbereich Presse-, Öffentlichkeitsarbeit und Aufklärung der Aktion Mensch und ist Chefredakteurin der Zeitschrift MENSCHEN.das magazin. Sie betreute unter anderem die Ausstellungen „Der (im-)perfekte Mensch“ im Deutschen Hygiene-Museum Dresden und im Walter-Gropius-Bau Berlin (2000/2001), das „1000-Fragen“-Projekt (seit 2002) und das Projekt „Gesellschafter“ (seit 2006) der Aktion Mensch.

AG 5:01 Bremen CCB
Zwischen allen Stühlen. Die Rolle der Vertrauenspersonen

Frank Diesing, Christian Judith, Michael Sandner, Dr. Werner Schlummer
Pfeil Die Vertrauenspersonen nehmen im Rahmen der Mitwirkung und Mitbestimmung eine zentrale Rolle ein. Diese Rolle gilt es immer wieder zu beschreiben und klare Absprachen zu treffen. Dabei können sie in Interessenkonflikte geraten, da Verpflichtungen gegenüber der Leitung, den Fachkräften und den Beschäftigten abgewogen werden müssen. Wie gestaltet sich das Anforderungsprofil einer Vertrauensperson aus der Perspektive der Werkstatträte, wie aus der eigenen Perspektive? Welche Ressourcen, welche Unterstützungen sind notwendig?
Kurzvita
Pfeil Frank Diesing, Werkstattratsvorsitzender der Gemeinnützigen Werkstätten Köln
Pfeil Christian Judith, Vertrauensperson der Winterhuder Werkstätten, Hamburg
Pfeil Michael Sandner, Koordinator der Begleitenden Dienste, Caritaswerkstätten Langenhorst
Pfeil Dr. Werner Schlummer, Universität zu Köln, Humanwissenschaftliche Fakultät, Department Heilpädagogik und Rehabilitation
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AG 5:02 Bremen CCB
Von der Mitwirkung zur Mitbestimmung

Renate Betzwieser, Andreas Bollmer, Helmut Heller, Margret Morawec
Pfeil Mitwirkung und Mitbestimmung sind Fundamente eines jeden demokratischen Rechtsstaates. Sie sind keine exklusive Modeerscheinung, sondern ein zeitloses Grundbedürfnis aller Menschen. Mitwirkung und Mitbestimmung entstehen aber nicht von alleine. Abgesehen von den strukturellen Rahmenbedingungen stellen sie einen hohen Anspruch an alle Betei-ligten. Was ist erforderlich, damit Mitwirkung und Mitbestimmung in den Werkstätten gelebt werden kann?
Kurzvita
Pfeil Renate Betzwieser, Lehrkraft und Trainerin im Fortbildungsreferat der Gemeinnützigen Wohn- und Werkstätten, Sindelfingen
Pfeil Andreas Bollmer, Vorsitzender der BVWR
Pfeil Helmut Heller, Geschäftsführer der Südpfalzwerkstatt, Offenbach/Queich
Pfeil Margret Moravec, Regionalsprecherin West der Werkstatträte in Rheinland-Pfalz
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AG 5:03 Bremen CCB
Alles Werkstatt oder was? Wie Beschäftigte in Zukunft arbeiten wollen

Franz Arnegger, Barbara Busch, Anette Ritter, Jörg Denne
Pfeil Bereits heute zeichnet eine hohe Anzahl unterschiedlicher Angebote das Leistungsspektrum der Werkstätten aus. Die zukünftige Weiterentwicklung dieser Leistungsangebote rückt die „Perspektive Mensch“ immer mehr in den Vordergrund. „Wir gestalten mit“ ist somit eine selbstbewußte und zukunftsorientierte Aussage. Wie sieht die konkrete Teilhabe am Arbeitsleben aus Sicht der Beschäftigten in den nächsten Jahren aus?
Kurzvita
Pfeil Franz Arnegger, Begleitender Dienst der Priminiuswerkstatt, Pirmasens
Pfeil Barbara Busch, Vorsitzende der Landesarbeitsgemeinschaft der Werkstatträte, Niedersachsen
Pfeil Anette Ritter, Sozialdienst der Werkstatt „Verbund für Integration und Bildung“, Dillingen
Pfeil Jörg Denne, Vorsitzender der Landesarbeitsgemeinschaft der Werkstatträte, Saarland
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AG 6 Plenum Bremerhaven Deutsches Auswandererhaus; Raum New-York
Rede von Oberbürgermeister Jörg Schulz beim Werkstätten-Tag 2008

Jörg Schulz
Pfeil Bei der Eröffnung sprach unter anderem Jörg Schulz, Oberbürgermeister Bremerhaven, zu den zahlreich versammelten Teilnehmern.
Kurzvita
Pfeil Schulz studierte Jura in Göttingen und war nach dem zweiten Staatsexamen 1980 zunächst als Rechtsanwalt in Bremerhaven, seit 1982 als Richter in Bremen tätig. Seit 1983 war er Amtsrichter in Bremerhaven. Schulz ist seit 1980 SPD-Mitglied und war seit 1995 SPD-Fraktionsvorsitzender der Bremerhavener Stadtverordnetenversammlung. Im Dezember 1999 wurde er zum Oberbürgermeister der Stadt gewählt.
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AG 6:01 Bremerhaven 11:00 - 12:30 Strandhalle; Raum Lloyd I
Älter werdende Menschen - Alter und Behinderung

Dr. Maria Bruckmüller
Pfeil Werkstattbeschäftigte werden älter - zunächst denken wir fast nicht daran. Dann stehen wir plötzlich vor der Überlegung: Was tun gegen den Pensionsschock? Menschen mit Behinderungen geht es wie allen älter werdenden Werktätigen. Aber es gibt Möglichkeiten der Vorbereitung, des Überganges, der Entwicklung neuer Ideen und der erfolgreichen Veränderung.
Kurzvita
Pfeil Dr. Maria Bruckmüller war von 1989 bis 1996 Präsidentin der Lebenshilfe Österreich. Inzwischen ist sie Ehrenpräsiden-tin der Lebenshilfe Österreich, für die sie noch immer im Sachgebiet „Alter“ tätig ist. Dabei setzt sie sich besonders mit der Begleitung von Menschen mit geistiger Behinderung auseinander. Darüber hinaus unterhält sie die Kontakte ihres Verbandes nach Mittel- und Osteuropa.
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AG 6:02 Bremerhaven 11:00 - 12:30 Deutsches Auswandererhaus; Raum Max-Kade-Saal
Europäische Beschäftigungsstrategie

Dr. Torsten G. Christen
Pfeil Die Europäische Beschäftigungsstrategie spielt eine zentrale Rolle bei der Koordinierung der politischen Maßnahmen der EU zur Schaffung besserer Arbeitsplätze für alle. Hohe Beschäftigungsquoten erhalten Europas Wohlstand und helfen, die Sozialmodelle zu verbessern. Im Rahmen dieses Vortrages werden die Aufgaben und Ziele der Europäischen Beschäfti-gungsstrategie vorgestellt.
Kurzvita
Pfeil Dr. Torsten G. Christen arbeitet als nationaler Experte für die Europäische Kommission. Im Referat D 2 der Generaldirekti-on „Beschäftigung, Soziale Angelegenheiten und Chancengleichheit“, die von Kommissar Vladimír Špidla geleitet wird, ist er für die Bereiche Europäische Beschäftigungsstrategie, Soziale Verantwortung von Unternehmen sowie Beschäftigung auf der lokalen Ebene (lokale Entwicklung) zuständig.
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AG 6:03 Bremerhaven 11:00 - 12:30 Strandhalle; Raum Lloyd II
Mindestlöhne in Belgien - Erfahrungen aus flämischen Werkstätten

Stef De Cock
Pfeil Seit Ende der 1990er Jahre erhalten Werkstattbeschäftigte in Belgien den gesetzlichen Mindestlohn. Ihr arbeitsrechtlicher Status entspricht dem anderer Arbeitnehmer. Der Vortrag bietet eine Analyse der Situation in Belgien. Dabei werden die Entlohnung, Tarifverträge und die Reaktionen der Arbeitgeber dargestellt und ein Blick in die Zukunft gewagt: Welche Visionen gibt es in Belgien zur Beschäftigung in Werkstätten, zu Tagesförderstätten und zum Übergang auf den allgemei-nen Arbeitsmarkt?
Kurzvita
Pfeil Stef De Cock ist seit 2003 in beratender Funktion für den flämischen Verband der geschützten Werkstätten (VLAB) tätig, wo er insbesondere für Tarifverhandlungen und Lobbyaktivitäten zuständig ist. In den flämischen Werkstätten sind über 17.000 Menschen mit Behinderungen beschäftigt.
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AG 6:04-1 Bremerhaven 11:00 - 12:30 Strandhalle; Raum Columbus
Persönliche Budgets – nur für wenige Glückliche?

Mineke Hardeman
Pfeil Persönliche Budgets sind seit einigen Jahren Realität für viele Menschen mit Behinderungen. Damit haben sie die Wahl und müssen sich um entsprechende Angebote bemühen. Das Persönliche Budget wird inzwischen in mehr und mehr Ländern umgesetzt. Zunächst zögerten Regierungen wie Anbieter entsprechender Dienstleistungen: Das Budget nur für eine ausgewählte Klientel? Wie steht es um die Besteuerung, wie um die qualitative Ausgestaltung der Angebote? Diese und weitere Fragen werden in dieser Arbeitsgruppe behandelt.
Kurzvita
Pfeil Mineke Hardeman ist im Bereich Personalmanagement und Organisationsentwicklung tätig. 25 Jahre lang war sie in den Niederlanden Geschäftsführerin einer Serviceeinrichtung für Menschen mit Behinderungen. Heute ist sie im Vorstand verschiedener Rehabilitations- und Pflegeeinrichtungen. Zudem vertritt sie die Niederlande im Europäischen Dachverband der Dienstleister für Menschen mit Behinderungen (EASPD). Dort leitet sie eine Arbeitsgruppe, die sich mit den Auswir-kungen europäischer Gesetzgebung auf die Teilhabestrukturen in den Mitgliedstaaten befaßt.

AG 6:04-2 Bremerhaven 14:30 - 16:00 Strandhalle; Raum Columbus
Persönliche Budgets – nur für wenige Glückliche?

Mineke Hardeman
Pfeil Persönliche Budgets sind seit einigen Jahren Realität für viele Menschen mit Behinderungen. Damit haben sie die Wahl und müssen sich um entsprechende Angebote bemühen. Das Persönliche Budget wird inzwischen in mehr und mehr Ländern umgesetzt. Zunächst zögerten Regierungen wie Anbieter entsprechender Dienstleistungen: Das Budget nur für eine ausgewählte Klientel? Wie steht es um die Besteuerung, wie um die qualitative Ausgestaltung der Angebote? Diese und weitere Fragen werden in dieser Arbeitsgruppe behandelt.
Kurzvita
Pfeil Mineke Hardeman ist im Bereich Personalmanagement und Organisationsentwicklung tätig. 25 Jahre lang war sie in den Niederlanden Geschäftsführerin einer Serviceeinrichtung für Menschen mit Behinderungen. Heute ist sie im Vorstand verschiedener Rehabilitations- und Pflegeeinrichtungen. Zudem vertritt sie die Niederlande im Europäischen Dachverband der Dienstleister für Menschen mit Behinderungen (EASPD). Dort leitet sie eine Arbeitsgruppe, die sich mit den Auswir-kungen europäischer Gesetzgebung auf die Teilhabestrukturen in den Mitgliedstaaten befaßt.

AG 6:05 Bremerhaven 14:30 - 16:00 t.i.m.e.Port II; Raum Zwischengeschoß
Menschen mit Behinderungen werden älter – Übergang in einen neuen Lebensabschnitt

Phil Madden
Pfeil Menschen mit Behinderungen benötigten auch im Alter noch eine individuelle und adäquate Unterstützung. Die Herausforderung besteht darin, schon frühzeitig festzustellen, wie diese Unterstützung aussehen kann. Der Vortrag erläutert, welche Maßnahmen in Großbritannien ergriffen werden, um älter werdende Menschen mit Behinderungen frühzeitig auf das Alter vorzubereiten.
Kurzvita
Pfeil Phil Madden ist Vorstands- und Gründungsmitglied des Europäischen Dachverbands der Dienstleister für Menschen mit Behinderungen (EASPD). Er arbeitet für diverse Nichtregierungsorganisationen sowie für lokale Behörden und Einrichtungen. Hierbei konnte er reichhaltige Erfahrung bei der Leitung EU-finanzierter Projekte sammeln. Aktuell ist er u. a. in beratender Funktion für das britische Institut für Lernbehinderungen und die Organisation für Lernbehinderungen in Wales (LDW) tätig.
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AG 6:06 Bremerhaven 11:00 - 12:30 t.i.m.e.Port II; Raum I
Clearingstelle – Navigation

Hermann Mader
Pfeil In Österreich gibt es seit einigen Jahren ein Clearing-Projekt, das in diesem Vortrag vorgestellt wird. Hierbei wird auf regionale Unterschiede in der Struktur des Clearings in Österreich eingegangen. Als Beispiel dient das in der Steiermark angewandte Clearingkonzept unter besonderer Berücksichtigung des prozeßhaften Arbeitens.
Kurzvita
Pfeil Hermann Mader ist bei dem sozialen Firmenzusammenschluß „Chance B“ für die Ausübung des Clearings in der Oststei-ermark in den Bezirken Feldbach und Fürstenfeld verantwortlich. Darüber hinaus ist er Clearingsprecher des Bundeslands Steiermark sowie Mitglied der Interessensgemeinschaft Clearing in Österreich. Chance B unterstützt pro Jahr etwa 1.800 Personen in ihrem Vorhaben, ein selbständiges Leben zu führen.
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AG 6:07 Bremerhaven 11:00 - 12:30 t.i.m.e.Port II; Raum II
Wege auf den allgemeinen Arbeitsmarkt - ein Überblick aus Österreich

Dr. Michael Peter
Pfeil Ausgangsthese des Vortrages ist die Annahme, daß Arbeit – wo immer sie stattfindet – unteilbar ist, solange es sich um bezahlte Arbeit handelt. Es gibt keinen Zweiten oder Dritten Arbeitsmarkt. Anhand einiger Beispiele aus Österreich wer-den Arbeitsmodelle für Menschen mit Behinderung vorgestellt.
Kurzvita
Pfeil Dr. Michael Peter ist Geschäftsführender Gesellschafter der Merlin Unternehmensberatung GmbH sowie Geschäftsführer der Merlin Personalbereitstellung GmbH in Österreich. Seit 2008 ist er zudem geschäftsführender Gesellschafter der dafür gemeinnützigen GmbH, Hohenems. Diese bietet Personaldienste zur beruflichen Integration behinderter Menschen, seit 2005 als EU-Projekt und seit 2008 als gemeinnützige GmbH.
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AG 6:08-1 Bremerhaven 11:00 - 12:30 Deutsches Auswandererhaus; Raum Simon-Loschen-Zimmer
Staatliche Beschäftigungsbeihilfen

Luk Zelderloo, Miriana Giraldi
Pfeil Die EU will die Beschäftigung behinderter Menschen fördern. Deswegen sieht die neue Gruppenfreistellungsverordnung Ausnahmeregelungen von den europäischen Wettbewerbsbestimmungen für staatliche Beihilfen vor. Die Teilnehmer dieser Arbeitsgruppe erhalten mittels praktischer Beispiele und dem Austausch von Erfahrungen ein besseres Verständnis für die Auswirkungen der Staatlichen Beihilfeverordnung. Dabei wird unter Mitarbeit eines EU-Beamten umfassend über neue Möglichkeiten und Herausforderungen der Beihilfeverordnung informiert.
Kurzvita
Pfeil Luk Zelderloo ist seit mehr als 25 Jahren im Bereich der Eingliederungungshilfe aktiv. In Flandern war er über 15 Jahre lang Geschäftsführer einer Dienstleistungseinrichtung für Menschen mit Behinderungen. Er ist Mitbegründer der EASPD, bei der er zur Zeit als Generalsekretär tätig ist.
Pfeil N.N.
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AG 6:08-2 Bremerhaven 14:30 - 16:00 Deutsches Auswandererhaus; Raum Simon-Loschen-Zimmer
Staatliche Beschäftigungsbeihilfen

Luk Zelderloo, Miriana Giraldi
Pfeil Die EU will die Beschäftigung behinderter Menschen fördern. Deswegen sieht die neue Gruppenfreistellungsverordnung Ausnahmeregelungen von den europäischen Wettbewerbsbestimmungen für staatliche Beihilfen vor. Die Teilnehmer dieser Arbeitsgruppe erhalten mittels praktischer Beispiele und dem Austausch von Erfahrungen ein besseres Verständnis für die Auswirkungen der Staatlichen Beihilfeverordnung. Dabei wird unter Mitarbeit eines EU-Beamten umfassend über neue Möglichkeiten und Herausforderungen der Beihilfeverordnung informiert.
Kurzvita
Pfeil Luk Zelderloo ist seit mehr als 25 Jahren im Bereich der Eingliederungungshilfe aktiv. In Flandern war er über 15 Jahre lang Geschäftsführer einer Dienstleistungseinrichtung für Menschen mit Behinderungen. Er ist Mitbegründer der EASPD, bei der er zur Zeit als Generalsekretär tätig ist.
Pfeil N.N.
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AG 6:09 Bremerhaven 14:30 - 16:00 Strandhalle; Raum Lloyd I
Europäische Bürger mit Behinderungen - Anerkennungsverfahren in den Mitgliedsstaaten der EU

Marie-José Schmitt
Pfeil Der Begriff der Behinderung wird in den einzelnen europäischen Staaten sehr unterschiedlich definiert. Das gilt auch für den Bedarf. Unter diesem Aspekt behandelt der Vortrag einige grundsätzliche Fragen: Wozu brauchen wir ein Anerkennungsverfahren? Wie kann jeder Mensch mit den zuständigen Behörden seinen Lebensplan und seine Bedürfnisse besprechen und verwirklichen? Wird die Arbeitsfähigkeit nur „vermutet“ oder wird die Möglichkeit eingeräumt, die Leistungsfähigkeit unter Beweis zu stellen? Wie wird Leistung bewertet?
Kurzvita
Pfeil Marie-José Schmitt ist langjährige Mitstreiterin bei der „Europäischen Behindertenaktion“ (AEH) mit Sitz in Bonn. Darüber hinaus ist sie Vizepräsidentin der Arbeitsgruppe des Europarates zur Europäischen Sozialcharta und der Europäischen Sozialpolitik, die sich aus verschiedenen europäischen Nichtregierungsorganisationen zusammensetzt. Die Schwerpunkte der Arbeitsgruppe liegen in der effektiven Anwendung und Überwachung der Europäischen Sozialcharta. Ziel der Arbeitsgruppe ist die Stärkung des sozialen Zusammenhaltes innerhalb der EU.
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AG 6:10 Bremerhaven 11:00 - 12:30 t.i.m.e.Port II; Raum IV
Werkstatträte – den Bedürfnissen von Beschäftigten eine Stimme verleihen

Tore Skedsmo
Pfeil Menschen in Führungspositionen wissen, daß das Wohlbefinden, das Selbstwertgefühl und die Produktivität ihrer Mitarbeiter davon abhängt, wie stark diese in Prozesse und Entscheidungen einbezogen werden. Einrichtungen wie Werkstätten haben die Aufgabe, für das Wohlergehen der Beschäftigten zu sorgen und deren Selbstwertgefühl zu fördern. Die Mitwirkung der Beschäftigten mag durch Gesetze oder pädagogische Maßnahmen angestoßen werden. Entscheidend ist aber, wie die notwendigen Maßnahmen im Arbeitsalltag umgesetzt werden. Der Vortrag bietet Beispiele der Mitbestimmung aus Norwegen.
Kurzvita
Pfeil Tore Skedsmo war ab dem Jahre 2000 bis vor kurzem als Geschäftsführer des norwegischen Verbands der Integrationsund Weiterbildungsfirmen für angepaßte Arbeit (ASVL) tätig. In seiner jetzigen Funktion steht er seinem Nachfolger beratend zur Seite. ASVL ist mittlerweile mit 230 Unternehmen in Norwegen vertreten und unterstützt über 10.000 Beschäftigte. International engagiert sich Tore Skedsmo u. a. im Netzwerk „Workability Europe“.
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AG 6:11 Bremerhaven 14:30 - 16:00 Strandhalle; Lloyd II
Qualifizierung und anerkannte Berufsabschlüsse für Menschen mit Behinderungen in Österreich

Dr. Josef Stockinger
Pfeil Das Berufliche Bildungs- und Rehabilitationszentrum (BBRZ) in Österreich hat das Ziel, Menschen mit Behinderung die Möglichkeit eines Wiedereinstiegs in den allgemeinen Arbeitsmarkt zu eröffnen. Etwa 1.000 Absolventen verlassen jedes Jahr das BBRZ nach einer qualifizierten Fachausbildung. Über 70 Prozent von ihnen sind nach der Ausbildung in den Arbeitsmarkt integriert.
Kurzvita
Pfeil Dr. Josef Stockinger koordiniert gegenwärtig die internationale Zusammenarbeit innerhalb des BBRZ. Die BBRZ-Gruppe gehört zu Österreichs bedeutendsten Dienstleistern auf dem Gebiet Bildung, Beruf und Arbeitsmarkt. Die drei größten Unternehmen der Gruppe sind das BFI (Berufsförderungsinstitut) Oberösterreich, die REHA GmbH und der FAB (Verein zur Förderung von Arbeit und Beschäftigung).
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AG 6:12 Bremerhaven 14:30 - 16:00 t.i.m.e.Port II; Raum I
Teilhabe am Arbeitsleben in den Niederlanden

Erlend Wethlij
Pfeil Die Arbeitsgruppe befaßt sich mit der heutigen Situation in den Niederlanden und wagt einen Blick in die Zukunft. Wie hat man in den Niederlanden die Teilhabe behinderter Menschen am Arbeitsprozeß organisiert?
Welche Strukturen wurden geschaffen, um Menschen, die aufgrund einer Behinderung nur zu angepaßter Arbeit fähig sind, am Arbeitsprozeß zu beteiligen?
Kurzvita
Pfeil Erlend Wethlij ist langjähriger Mitarbeiter der niederländischen Berufsaufsichtsbehörde. In ihrem Auftrag kontrolliert er die Zieleinhaltung sowie die Verwendung von Geldern im Bereich der angepaßten Beschäftigung, zu der auch Werkstätten gehören.
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AG 6:13 Bremerhaven 14:30 - 16:00 t.i.m.e.Port II; Raum II
Institutionelle Organisation von Teilhabe in Österreich

Franz Wolfmayr
Pfeil Menschen mit Behinderung dürfen in der Arbeitswelt nicht benachteiligt werden. Dieser Rechtsgrundsatz alleine aber ist zu wenig. Viele aktive Maßnahmen müssen objektive Benachteiligungen und Einschränkungen ausgleichen. Die Wege dazu sind in den einzelnen europäischen Staaten sehr unterschiedlich: Von „Unterstützter Beschäftigung“ bis zu „Werkstätten für behinderte Menschen“ reicht die Palette. In der Arbeitsgruppe werden solche Maßnahmen vorgestellt und mit Erfahrungen der Teilnehmer verglichen.
Kurzvita
Pfeil Franz Wolfmayr zeichnet bei der sozialen Firmengruppe „Chance B“ für die strategische Geschäftsführung verantwortlich. Darüber hinaus ist er Präsident des Dachverbandes „Die Steirische Behindertenhilfe“. International engagiert er sich als Vizepräsident des Europäischen Dachverbands der Dienstleister für Menschen mit Behinderungen (EASPD) mit Sitz in Brüssel.



Hinweis I - Zusammenstellen
Bei den Arbeitsgruppen in der Universität Bremen gibt es drei Zeitblöcke. Für diese drei Termine können Sie aus den Arbeitsgruppen 1 bis 4 jeweils ein Angebot auswählen. So können Sie sich Ihr ganz eigenes Programm zusammenstellen.
Hinweis II - Kombinationen
Eine Kombination der AG 5 (Werkstatträte:Tag) oder AG 6 (Europa:Tag) mit anderen Arbeitsgruppen ist leider nicht möglich.
Hinweis III - Kombiticket
Alle Tagungsorte erreichen Sie einfach mit dem ÖPNV. Das Kombiticket ist in den Anmeldegebühren enthalten. Es berechtigt Sie zu allen Fahrten von und zu den Veranstaltungsorten innerhalb Bremens bzw. nach Bremerhaven. Sonderfahrten nach Bremerhaven und zur Universität sind selbstverständlich organisiert.